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Rückblick: Purposeful Coding -Die Open Source-Community kommt zusammen

Live und in Farbe kamen 21 Mitglieder der Open Source-Community, die eine Vielzahl an ehrenamtlich engagierten Entwickler:innen aus aller Welt ausmacht, Mitte Oktober unter Hygieneauflagen im CityLAB Berlin zusammen, um sich beim Event “Purposeful Coding” darüber auszutauschen, was es bedeutet, für das Gemeinwohl zu coden und wie sich Themen und Haltungen wie Nachhaltigkeit, Positive Impact und die Kultur des Teilens bei der Entwicklung von Software ausdrücken. Hier gibt's eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung und einen Überblick zu spannenden Projekten, vom CityLAB verfasst.

© CityLab Berlin

Mit dem Aktionsfeld Open Source beleuchtete das CityLAB Berlin der Technologiestiftung Berlin die vielen Facetten des Themas und lotete in Diskussionen und Podcasts, offenen Workshops und Community-Treffen aus, wie durch Open Source-Anwendungen Barrieren abgebaut, Demokratie gestärkt und Engagement gefördert wird. Eines dieser Events war das Event Purposeful Coding.

Dort wurde ein breites Spektrum an verschiedenen Open-Source-Projekten vorgestellt:

  • Das Entwicklerteam des CityLAB Berlin gab in einem Werkstattbericht ganz praxisnahe Einblicke in die Entwicklung von Open Source-Software und der Arbeit mit Open Data. Von der Verwendung und Bewertung verschiedener Open Source-Tools und Frameworks für Stadtpuls, der neuen Plattform für IoT Daten der Stadt Berlin, über die Verarbeitung und Visualisierung von frei verfügbaren Datensätzen etwa für die Berliner Erfrischungskarte bis zur Einbindung der Open Source Entwickler-Community bei Giess den Kiez zeigte das Team auf, wie spannend, modern und belohnend es sein kann, nach dem Motto “Public Money, Public Code” zu arbeiten.
  • Das Open-Government Netzwerk Code for Germany, bestehend aus ehrenamtlich aktiven Stadtentwickler:innen, zeigte, wie sie sich für einen nachhaltigen digitalen Wandel in Politik und Verwaltung einsetzen. So entstehen etwa mittels offener Datensätze der Deutschen Bahn spannende Projekte wie bahn.guru, ein Preiskalender für günstige Zugfahrten.

Fazit: Schon lange kein reines Software-Thema mehr, hat sich Open Source längst zu einer Haltungs-und Kulturfrage entwickelt. Die dahinterstehende Community wächst und umfasst inzwischen tausende begeisterte Entwickler:innen, die mit ihrem Engagement unsere (digitale) Welt bereichern. Ihr Engagement ist ansteckend und motiviert immer mehr Menschen, mitzumachen.