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Freiwilligenarbeit und Solidarität als soziales Kapital der Stadt

Vom 18. bis 21. Mai fand eine Online-Konferenz mit dem Titel “Freiwilligenarbeit und Solidarität als soziales Kapital der Stadt” statt. Sie wurde gemeinsam von acht nationalen Agenturen des Europäischen Solidaritätskorps, dem Erasmus+ Jugendprogramm und dem “European Solidarity Corps Resource Centre” organisiert. Die Konferenz brachte Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Organisationen zusammen, um Freiwilligenarbeit und Solidaritätsprojekte zu fördern. Während dieser vier Tage hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Präsentationen zu hören, an Diskussionen teilzunehmen, sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.

Bild von: Dace Andersone

Am ersten Tag teilte die slowenische Philosophin und Soziologin Renata Salecl ihre Gedanken über ehrenamtliches Engagement und dessen Beitrag zur Solidarität. Ihre Rede konzentrierte sich auf die Auswirkungen der individualistischen Kultur auf Gemeinschaft und Solidarität.  Im Anschluss daran folgte ein Gespräch, bei dem es um Sozialkapital und dessen Bedeutung ging. Der zweite Tag widmete sich Good Practices-Beispielen aus ganz Europa. Am dritten Tag wurden die Bedürfnisse der Interessensvertreterinnen und Interessensvertreter identifiziert und gleichzeitig die Bedeutung von Netzwerken und Verbindungen betont. Dieser Teil der Konferenz beinhaltete Präsentationen über das Europäische Solidaritätskorps, die die Werte und Hauptziele des Programms hervorhoben. Der letzte Tag widmete sich konkreten Plänen und Aktionen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Projekte "European Volunteering Capital" und "Europe goes local" gingen die Details der Initiativen durch und ermutigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich noch mehr zu engagieren. 

Insgesamt erwies sich die Konferenz als erfolgreich, da sie neue Verbindungen zwischen den Organisationen schuf und Teilnehmerinnen und Teilnehmern Diskussionen über Solidarität und Freiwilligenarbeit ermöglichte. Außerdem wurden Projekte vorgestellt, die unermüdlich daran arbeiten, mehr Möglichkeiten für Freiwilligenarbeit zu schaffen, jedem eine Chance zu geben (unabhängig vom Hintergrund), einen Beitrag zu leisten und eine pluralistische Gesellschaft aufzubauen, in der jede(r) gleichermaßen unterstützt wird.  Indem wir die Initiative ergreifen und die Probleme erkennen, können wir eine Gemeinschaft aufbauen, die handelt, einen Beitrag auf nationaler oder internationaler Ebene leistet und eine pluralistische Gesellschaft schafft. 

FREIWILLIGENARBEIT & SOLIDARITÄT ALS SOZIALES KAPITAL DER STADT

Städte und Gemeinden versuchen, die Solidarität unter ihren Einwohnerinnen und Einwohnern zu unterstützen, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Diese sektorübergreifende Zusammenarbeit ist vielfältig und jede Gemeinde hat ihre eigene Art und Weise entwickelt, auf die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner einzugehen. Die Online-Konferenz zielte darauf ab, die bestehende Praxis der sektorübergreifenden Zusammenarbeit in den Städten zu erkunden, dazu anzuregen und darauf aufzubauen.

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