Innovationswettbewerb

Innovationen gesucht und gefunden!

Die Jury unseres Innovationswettbewerbs war fleißig und hat aus Berlins innovativer Engagementlandschaft und den Einreichungen spannende Projekte ausgesucht. Die Wahl fiel bei den vielen guten Ideen nicht leicht, aber nun voilà: Die Gewinnerinnen und Gewinner, die wir zusätzlich mit einem Preisgeld prämieren, sind gelb ausgezeichnet.

Mit dem Innovationswettbewerb wollen wir zeigen, welche innovativen Wege und Konzepte es gibt, Engagement in der digitalen Welt zu verbessern. Ob schlaue Kampagnen oder eine neue Art und Weise, Engagement innovativ umzusetzen: Wir haben unser Augenmerk auf Formen gerichtet, die Engagement neu denken und umsetzen und so gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Und dann, na klar, als Add-on, dass sie Berlin-Bezug haben. Schließlich sind wir Berlinnerinnen und Berliner ja Freiwilligenhauptstadt. Wir haben nach Formen des Engagements Ausschau gehalten, die zumeist digital sind, es aber nicht ausschließlich sein mussten und dafür die Kategorien Aktivierung, Vernetzung und Mitarbeit aufgemacht. Welche kreativen Wege sind möglich, um Aufmerksamkeit auf Engagementthemen zu lenken und Menschen für Freiwilligenarbeit zu begeistern? Wie kann ein Erfahrungsaustausch zwischen Organisationen, Engagierten oder auch weiteren Interessengruppen unterstützt werden? Wie gestalten kreative Köpfe mittels innovativer Konzepte Vernetzung und bringen Menschen zusammen, die sich gesellschaftlich einbringen?  Und wie können Engagierte innovativ in die Arbeit der jeweiligen Organisation eingebunden werden? Das waren einige der Fragen, die wir gestellt haben und die Antworten lassen sich sehen. Ganz im Sinne von „practice what you preach“ leben die Engagierten ihre Ideen und stellen sie selbst auf dieser Seite vor.

Neben innovativen Formen von Engagement, interessieren uns auch die Themeninhalte. Deshalb haben wir auch gefragt, in welchen der nachstehenden Themenbereiche Diversität, Europa, Kiezliebe und Verantwortung die Engagierten unterwegs sind. Dabei ist uns wichtig zu zeigen, dass es viele Organisationen und Freiwillige gibt, die durch ihr Engagement die Vielfalt in unserer Gesellschaft aufzeigen. Durch ihr Engagement verbessern sie die Nachbarschaft und machen eine bessere Lebensqualität vor der Haustür erfahrbar. Ihr Engagement ermöglicht, Mitstreiterinnen und Mitstreiter sich politisch einzubringen, gemeinsam für unterschiedliche Anliegen einzutreten, diese sichtbar zu machen und so eine kritische Öffentlichkeit zu schaffen – für eine sozial gerechte Gesellschaft!

Und weil manchmal Kategorien nicht ausreichen, um zu benennen, was es alles an Engagementhemen draußen in der Welt gibt, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Innovationswettbewerbs auch die Möglichkeit, ein eigenes Thema zu benennen. Ein paar der hier vorgestellten Projekte/Kampagnen liegen schon in der Vergangenheit. Dennoch haben wir sie als Impuls-Geberinnen und Impuls-Geber mit aufgenommen.  Aber jetzt genug der einleitenden Worte. Lasst euch inspirieren und Applaus für:

 

 

Eure Vorschläge für ein innovatives Berlin

Digitale Kneipe
  • Mitarbeit
  • Kiezliebe

Quartiermeister e.V.

Quartiermeister e.V.

Quartiermeister ist eine Biermarke und ein Social Business, bestehend aus einem Unternehmen und einem Verein. Das Unternehmen kümmert sich um den Verkauf und die Vermarktung des Bieres, während der Verein für die Mittelvergabe der Gewinne zuständig ist. Der erzielte Gewinn fließt zurück in die Gesellschaft. Schon vor Corona arbeitete der ehrenamtliche Quartiermeister e.V. agil, digital und offen, so auch in ihrer digitalen Kneipe.

Jede*r Mensch kann Teil unseres Vereins werden, egal ob nur zeitweilig als Unterstützung bei Veranstaltungen, punktuell bei unseren Projektauswahltreffen oder längerfristig bei der Entwicklung unserer Förderstrategien, Kampagnen und Projektdokumentationen. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass wir auch ohne einen persönlichen Treffpunkt gut kollaborieren können. Wir haben eine digitale und offene Quartiermeister Kneipe auf Gather. Town als Jump & Run Version gebaut und treffen uns dort regelmäßig für Arbeitsgruppen, Vorträge, Kneipenquiz und Mitgliederversammlungen. Derzeit arbeiten wir in Berlin gemeinschaftlich an einem Wirkungsmess-Fragebogen und an einem Jubiläumsbuch "10 Jahre Quartiermeister".

In der unmittelbaren Nachbarschaft lässt sich gesellschaftlicher Zusammenhalt besonders gut und zielgerichtet unterstützen. Deswegen fördern wir lokale und gemeinnützige Projekte die sich für kulturelle Vielfalt bzw. ein solidarisches Miteinander einsetzen und berichten über ihr Engagement. Wir wünschen uns eine Stadt in der auch kleine Projekte die Chance haben, aktiv ihren Wohnort und dessen Freiräume mitzugestalten. Wir entscheiden jährlich, wie die Fördergelder die uns das Sozialunternehmen Quartiermeister GmbH zur Verfügung stellt, in Berlin verteilt werden. Wir entwickeln und begleiten daraufhin ehrenamtlich die einzelnen (Sonder)Förderungen, Stipendien, Weiterbildungsprogramme und Onlinevotings für unsere Projekte. Alle können daraufhin online mitentscheiden, wer in Berlin profitiert.

Unser Verein hat sich 2011 in Berlin gegründet & ist mittlerweile in fünf Städten Deutschlands aktiv. In Berlin umfasst unser Verein ca. 70 Mitglieder.

Zur Webseite von Quartiermeister e.V. geh'ts hier

IdeengeberDigitale Kneipe
Digital-Plattform
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

Donut Berlin

Donut Berlin

Unsere Initiative verfolgt einen kollaborativen Arbeitsansatz im digitalen Raum, insbesondere auf LinkedIn, Twitter und WeChange. Innerhalb von 2 Wochen nach dem Start sind wir zu einer Online-Community von 250 Menschen angewachsen.

Wir organisieren partizipative Online-Workshops mit Miro, um Ideen zu sammeln und in die konkrete Umsetzung von Projekten zu kommen. Ein regelmäßiger Online-Stammtisch bietet den Raum für ein informelles Zusammenkommen, Austausch und Vernetzung. Für die Koordination gemeinsamer Aktivitäten haben wir ein Organigramm entwickelt, das auf einem holokratischen Ansatz aufbaut und Teilhabe fördert. Wir ermöglichen ein punktuelles aber auch längerfristiges Engagement.

Sozialer Zusammenhalt bedarf einer neuen Erzählung von Lokalpolitik und Stadtplanung, die alte Gegensätze zwischen ökologischen und sozialen Zielen überwindet. Die Donut Ökonomie bietet ein ganzheitliches Leitbild, um neu über das gute Leben in der Stadt nachzudenken und die diversen Akteurinnen und Akteure miteinander in den Dialog bringen. Unsere Initiative hat sich die Verbreitung des Konzeptes sowie seiner praktischen Umsetzung in verschiedenen Bereichen zur Aufgabe gemacht. Wir planen Kampagnen und Projekte, die auf partizipative und innovative Weise Menschen aus verschiedensten Hintergründen erreichen. In unserem aktuellsten Projekt integrieren wir die Donut Ökonomie in den Smart City Strategie-Prozesses der Stadt Berlin im Rahmen einer Förderung des CityLAB Berlin.

Die Donut Initiative in Berlin ist vernetzt mit anderen internationalen Pionieren der Verbreitung und Anwendung der Donut Ökonomie. Als Vorreiter der sozial-ökologischen Transformation kann Berlin Millionen von Menschen eine soziale und ökologische Zukunft ermöglichen und mit seiner internationalen Strahlkraft andere Städte auf ihrem eigenen Weg des Wandels inspirieren.

Zur Webseite von Donut Berlin geh'ts hier.

IdeengeberDigital-Plattform
Machmit-Box
  • Mitarbeit
  • Kiezliebe

Berliner Stadtmission

Berliner Stadtmission

Bei der "Machmit-Box" wird Bildungs- und Stadtteilarbeit mit einer web-app kreativ verbunden. Die Betreuung von Giveboxen, Hochbeete, Bienenstöcke steht im Kern des "Machmit-Box"-Modells.

Das "Machmit-Box"-Modell enthält eine Dach-Organisation (die Berliner Stadtmission), die die Datenbank und Website betreut, sowie Box-Teams aus Ehrenamtlichen. Ein Buddy der Dach-Organisation organisiert die Box-Aufgaben online und offline. Die Dachorganisation schult Buddys und Team-Mitglieder bei der Box-Betreuung.  Die "rewards" werden auf der Webseite gelistet wie Bienenhonig, Hochbeet-Gemüse oder besondere Givebox-Tauschobjekte gibt. Die Dachorganisation gibt einen Rahmen für gemeinschaftsfördernde Teamgespräche und Fragen, etwa wie sich die Machmit-Box am öffentlichen Platz entwickelt, welche Herausforderungen es gibt etc.

Der Zusammenhalt wird in den Box-Teams gefördert etwa durch Gespräche, Netzwerkarbeit, gemeinsame Essen und Workshops etwa der Reparatur der Box. Die Mitmach-Box zielt auf die Beteiligung von Obdachlosen sowie Jugendlichen. Die Berliner Stadtmission betreibt viele Aktivitäten mit gemeinnützigem Zweck etwa dem Kältebus. Bei der Mitmach-Box sollen Obdachlose und Jugendliche etwa an der Pflege der Box und der Standorte beteiligt werden. Sie lernen damit, was Zusammenhalt im Team und Naturbewusstsein alles an positiven Ergebnissen bewirken kann. Die Machmit-Boxen stehen an öffentlichen Standorten wie dem Alexanderplatz.

Zur Website der Berliner Stadtmission geht es hier.

IdeengeberMachmit-Box
Plattform für Medienkompetenz
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

codetekt e.V.

codetekt e.V.

codetekt e.V. ist eine zivilgesellschaftliche Antwort auf Falschinformationen. Objektiv, transparent und kostenlos für alle zugänglich fördert es digitale Medienkompetenz durch eine innovative Plattform, auf der sich eine Bewegung an ehrenamtlichen Detektivinnen und Detektiven vernetzen sollen und die Glaubwürdigkeit digitaler Nachrichten bewerten können.

Ein Vertrauensindex gibt im Anschluss einfach und verständlich Auskunft. Eine Plattform, auf der die Community sich selbst hilft, indem die Vertrauenswürdigkeit von digitalen Nachrichten mit geprüften Kriterien bewertet ist im deutschsprachigen Raum einmalig. Es fördert digitale Medienkompetenz und Sensibilität gegenüber Falschinformationen. Jede und jeder kann sich nach eigenen Kapazitäten in die Community einbringen.

Wir wollen zu einer Zukunft beitragen, in der Falschinformationen keine Chance haben, gesellschaftliche Diskurse und politische Entscheidungen zu manipulieren. Deswegen tragen wir mit unserem Projekt zu einer Verbesserung der digitalen Medienkompetenz bei, damit potentielle Falschinformationen besser entlarvt werden können.In einem anonymisierten und mehrstufigen Peer-Review Verfahren, das die Erfahrung der ehrenamtlichen Detektivinnen und Detektiven berücksichtigt, wird so ein qualitativ hochwertiger Vertrauensindex produziert. Dieser gibt barrierefrei Auskunft über die Vertrauenswürdigkeit der digitalen Nachricht. Damit leisten wir keinen klassische Fakten-Check, sondern fokussieren uns auf eine kritische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Bestandteilen einer Nachricht. Wir verfolgen den gemeinnützigen Zweck der Bildung und haben diese beantragt. Unser Verein hat seinen Sitz in Berlin und viele unserer Nutzenden kommen aus Berlin. Hier können wir alle erreichen.

Zur Website des codetekt e.V. geht es hier.

IdeengeberPlattform für Medienkompetenz
non-profit Tech-Schule
  • Vernetzung
  • Diversität

ReDI School of Digital Integration

ReDI School of Digital Integration

Die ReDI School wird von der Tech-Community in ganz Berlin unterstützt. Sie ist eine non-profit Tech-Schule, die interessierte Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg in die IT-Branche mittels Tech-Kursen von ehrenamtlichen IT-Expertinnen und -Experten unterrichtet. Zusätzlich begleiten Mentorinnen und Mentoren sie.

Es ist nicht nur Fachwissen, das entscheidet, ob man einen Job findet, sondern auch das Netzwerk. Wir haben deshalb viele innovative Formate geschaffen, um die Studentinnen und Studenten mit der Techbranche zu vernetzen:  

  • Demo-Day, eine Semester-Abschlussveranstaltung, bei der Studentinnen und Studenten der Tech-Communtiy ihre Arbeit präsentieren,
  • Mentorship-Plattform, ein Matching von Studentinnen, Studenten und Mentorinnen und Mentoren aus der Praxis,
  • Tech Talks bei denen Expertinnenn und Experten aus der Praxis über ihre Arbeit berichten,
  • JoB-Fair wo HR auf ReDI-Alumni trifft
  • uvm. 

Die ReDI School of Digital Integrationist eine gemeinnützige Technologieschule und bildet Tech-Talente ohne Zugang zu digitaler Bildung weiter und vernetzt sie mit der IT-Industrie. Seit dem Start der ReDI School 2015 wurden 4.500 Studentinnen und Studenten aus über 40 Nationen für den deutschen Arbeitsmarkt geschult. In jedem Semester engagieren sich über 650 Expertinnen und Experten aus der Praxis und aus rund 20 Ländern ehrenamtlich in der ReDI School, unterrichten und begleiten die Studentinnen und Studenten auf ihrem Integrationsprozess. Auch mit einem Gewinn für die Unternehmen: Angesichts eines akuten IT-Fachkräftemangels von rund 80.000 offenen IT-Stellen in Deutschland (Bitkom), profitieren auch die Firmen von unserem Programm.

ReDI School wurde 2015 in Berlin gegründet, ist die größte ReDI School in Deutschland und ist inzwischen aus der Weiterbildung im Bereich Technologie in Berlin nicht mehr wegzudenken. 

Zur Website der ReDi School geht es hier.

Ideengebernon-profit Tech-Schule
Open Source Plattform
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

LabHive

LabHive

LabHive erleichtert durch Open Source Diagnostiklaboren den effizienten Zugang zu Ressourcen, wie Reagenzien, Materialien, Geräten und Personal und erhöht so Testkapazitäten im Kampf gegen SARS-CoV-2.

Zum einen verbindet LabHive Diagnostikzentren, Forschungslabore, Lieferanten und qualifizierte Freiwillige, um schnell und effektiv über unsere webbasierte Open Source Plattform Ressourcen sowie Fachwissen zur SARS-CoV-2 Diagnostik auszutauschen. Zum anderen wird LabHive von einem interdisziplinären Team getragen, zu welchem Mitglieder dank eines einfachen Onboarding-Konzepts dynamisch bei- und austreten können. Die Mitarbeit im Team LabHive erfolgt auf freiwilliger Basis und ist flexibel an die Zeitkapazität der Mitglieder angepasst. Da wir virtuell über Notion, Discord und Github arbeiten und die Kommunikation auf Englisch stattfindet, kann jeder bei uns mitmachen, egal woher oder wie lange.

Unser Engagement im Themenbereich Verantwortung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, in dem es engagierte Freiwillige in den Testprozess der SARS-CoV-2 einbindet. Des Weiteren werden Diagnostiklabore im Aufbau durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Laboren und Herstellern unterstützt, um eine schnelle Implementierung der Diagnostik zu ermöglichen. Durch die Vernetzung sowie Ressourcenverteilung können Testkapazitäten effizient genutzt sowie ausgebaut und erhalten werden. Dies ermöglicht eine bessere Surveillance des Infektionsgeschehens und nutzt damit der gesamten Gesellschaft bei der Virusbekämpfung und Maßnahmengestaltung. Außerdem engagiert sich LabHive mit dem wöchentlichen "Covid-Fact-Friday" auf Twitter in der Wissenschaftskommunikation, um zum Beispiel Missverständnisse rund um Covid-19 aufzuklären. Die meisten qualifizierten Freiwilligen und der Großteil unseres Teams kommen aus Berlin. Wir unterstützen Berliner Institutionen wie das RKI und sind in engem Kontakt zu gemeinnützigen Organisationen in Berlin.

Zur Website des LabHive geht es hier.

IdeengeberOpen Source Plattform
Krisenchat für Kinder & Erwachsene
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

Krisenchat gemeinnützige UG

Krisenchat gemeinnützige UG

krisenchat.de bietet Kindern und jungen Erwachsenen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ein digitales psychosoziales Krisen-Beratungsangebot. Rund um die Uhr beraten qualifizierte Fachkräfte ehrenamtlich zu jeglichen Fragestellungen und Problemlagen.

krisenchat.de nutzt das Kommunikationstool, das in der Zielgruppe der Kinder- und Jugendlichen am häufigsten verwendet wird: den Chat. Wir schaffen so eine niedrigschwellige, vertrauliche und professionelle Gesprächssituation die es Hilfesuchenden deutlich leichter macht, sich mit ihren Problemen an externe Beraterinnen und Beratern zu wenden und Hilfe anzunehmen. So haben wir ein zielgruppengerechtes Angebot geschaffen, dass die Vorteile sozialer Medien vereint um ein innovatives und den Bedürfnissen der heutigen Generation Heranwachsender entsprechendes Hilfsangebot zu bieten.

krisenchat.de fördert seit fast einem Jahr mit der ehrenamtlichen Unterstützung von Hilfesuchenden den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Unsere Beraterinnen und Berater bieten jungen Menschen in diesen unsicheren Zeiten eine sichere Anlaufstelle und individuelle und professionelle Beratungen. Wir reichen Menschen die Hand und ermutigen diese so täglich aufs Neue, sich gegenüber Helferinnen und Helfern zu öffnen - denn niemand sollte mit seinen Problemen allein gelassen werden. So ermutigen wir sowohl Hilfesuchende sich Mitmenschen gegenüber zu öffnen, als auch alle anderen Menschen als ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv zu werden um mit ihrem Engagement den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken und in herausfordernden Zeiten füreinander da zu sein.

Berlin ist der Geburtsort unseres Krisenchats. Die Idee für krisenchat.de entstand in den Köpfen unseres Gründerteams in Deutschlands (Innovations-)Hauptstadt und vereint heute ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Unterstützerinnen und Unterstützer aus ganz Deutschland.

Hier geht es zu krisenchat.de.

IdeengeberKrisenchat für Kinder & Erwachsene
mit Erklärfilm Menschen inspirieren
  • Aktivierung
  • Diversität

Stiftung Unionhilfswerk Berlin

Stiftung Unionhilfswerk Berlin

Durch eine niedrigschwellige Vermittlung in einfacher Sprache im Format eines animierten neuen Kurzfilmes erfahren Menschen, was freiwilliges Engagement ist, was es beinhalten kann, und was seine stärkenden Wirkungen sind.

Anderen helfen hilft auch mir selbst. Über den Film besteht die Chance, dass auch bisher noch nicht engagierte Menschen, insbesondere Menschen mit Handicaps, Zugang zu einer eigenen Freiwilligentätigkeit finden. 

Durch das Inspirieren und Begeistern von (weiteren) Menschen für ein gemeinnütziges freiwilliges Engagement gewinnen wir weitere Aktive, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Vielfalt, Offenheit und Begegnungen einsetzen. Außerdem werden Betroffene zu Engagierten, die sich selbstwirksam im Einsatz für die Gesellschaft erfahren.

Der Erklärfilm ist ein Impuls für die Umsetzung der Berliner Engagementstrategie mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und Zugänge zum Engagement zu erleichtern. Durch den zweieinhalbminütiger Kurzfilm in einfacher Sprache: „Was ist Freiwilliges Engagement“ und einem dreiteiligen Tutorial zu Freiwilligen-EngagementSelbstfürsorge und Perspektivwechsel finden auch Berlinerinnen und Berliner Zugang zu einem Freiwilligen-Engagement, die bisher noch nicht aktiv waren. 

Ideengebermit Erklärfilm Menschen inspirieren
Wasser marsch!
  • Aktivierung
  • Kiezliebe

BerlinerBäumeWässerer

BerlinerBäumeWässerer

Als Privatpersonen gründeten wir bei Facebook die erste Gruppe zur Thematik Kiez-Bäume-Bewässerung: "Einzige öffentliche Facebook-Gruppe BerlinerBäumeWässerer". Wir verbinden Ehrenamt mit Klimaschutz.

Seit 2018 versuchen wir (Sebastian Haße und Lukas Jülich) überwiegend zu zweit, das Miteinander in der Nachbarschaft mit dem gesellschaftlichem Zusammenhalt zu verbinden. Erstmal werden nur per Fahrrad, einer hierfür selbst gekauften an ein Rad geschraubten Anhängerkupplung und vielen Gießkannen zu 14 Litern die rund 20 Jung-Bäume und Bäume bewässert. Wenn es währenddessen dazu kommt, dass uns Nachbarinnen und Nachbarn oder Passantinnen und Passanten darauf ansprechen, gibt es in persönlichen Gesprächen immer lobende und anerkennende Worte. Unterm Strich prangern aber alle den Missstand im personell unterbesetztem Grünflächenamt Neukölln weit an und finden es gut, dass wir alles durchführen.

Das Innovative an der Gruppe ist, dass es uns mit dieser gelingt, der nicht neuen Thematik Personalnot im Neuköllner Grünflächenamt ein öffentliches Gehör zu verschaffen sondern auch durch die Protestbewässerungen die Politik auf etwaige Lösungen zu bewegen.

Der Bezug zu Berlin ist ein psychologischer: Ohne gesunde Baumseelen gibt es keine gesunden, menschlichen Seelenleben in Berlin. 

Zur Facebookgruppe der BerlinerBäumeWässerer geht es hier.

IdeengeberWasser marsch!
Youthwork digital
  • Mitarbeit
  • Diversität

Berliner Aids-Hilfe e.V.

Berliner Aids-Hilfe e.V.

Safer Sex 3.0 digital - Unser Youthwork Team sind 10 – 20 junge Ehrenamtliche zwischen 20-30 Jahren. Unser Team führt sexualpädagogischen Workshops mit und für jungen Menschen, mit dem Schwerpunkt HIV/Aids in ganz Berlin durch.

Aktuelle Präventionsbotschaften vermitteln, das Thema HIV und Geschlechtskrankheiten entstigmatisieren, Diversitäten in Lust und Liebe betonen – dies sind unsere Kernaufgaben, auf Festivals, Parties und in Schulen. Doch Corona band uns die Hände. Kurzerhand fokussierte sich das Team auf die Erstellung eines Aufklärvideos, dem Instagram Kanal @youthwork_bln, entwickelt Online –Seminaren und organisiert Instagram Live-Streams. In partizipativen Gestaltungsprozessen kreiert und engagiert das Team von zuhause aus. 

HIV betrifft besonders gesellschaftlich marginalisierte Gruppen, wie z.B. Menschen mit Migrationshintergrund, Transpersonen und queere Männer. Das Thema HIV bedingt nicht nur medizinisches Grundwissen, sondern auch ein Verständnis für gesellschaftliche Ungleichheiten. Unser Team selbst, als auch dessen Auftreten in der (digitalen) Öffentlichkeit gibt gesellschaftlichen Minderheiten eine Plattform. Die Sensibilisierung für diverse Lebenswelten, die Akzeptanz von Vielfalt, besonders von geschlechtlicher und sexueller Identität zu fördern, ist daher elementarer Bestandteil der Arbeit. Dies zeigt sich nicht nur in der Zusammensetzung unseres Teams, als auch in unserem (digitalen) Auftreten, u.a. beim Live-Stream der queeren Jugenddisco SchwuZ. Wir entstigmatisieren HIV und reduzieren Vorurteile und Hemmschwellen.

Liebe und Sex sind omnipräsent für Jugendliche, besonders im liberalen Berlin. Unser Team lebt in Berlin und arbeitet für und mit Jugendlichen landesweit mit  Schulen und Vereinen.  

Zur Website des Projektes Youthwork der Berliner Aids-Hilfe e.V. geht es hier.

IdeengeberYouthwork digital
Inklusive Ausflüge für Kinder
  • Mitarbeit
  • Diversität

Einhorn gGmbH - Familienentlastender Dienst

Einhorn gGmbH - Familienentlastender Dienst

Uns ist ein inklusives Miteinander in Berlin sehr wichtig. Durch unsere Arbeit und unsere Ausflüge, die wir für Kinder mit und ohne Behinderung veranstalten, stärken wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Entwickeln von Freundschaften, Berührungspunkte von Kindern mit und ohne Behinderung und somit ermöglichen wir ein kollektiv erweitertes Bewusstsein in Bezug auf Unterschiedlichkeiten und Vielfalt.

Wir binden unsere Ehrenamtlichen in die Auswahl der Ausflugsziele mit ein. Unsere Einarbeitung neuer Ehrenamtliche haben wir nun komplett digital umgestellt, weshalb auch in diesen Zeiten ein schnelles und unkompliziertes Mitmachen bei uns möglich ist. Außerdem freuen wir uns über alle, die bei uns tätig werden wollen - wir nehmen also auch Ehrenamtliche ohne Vorerfahrung. Des Weiteren haben wir unsere regelmäßigen Ehrenamtlichen-Treffen digital umgestellt und senden als kleine Aufmerksamkeit allen Teilnehmenden ein kleines Aktionspaket für Zuhause zum parallelen öffnen zu. 

Unser ehrenamtliches Team ist sehr vielfältig aufgestellt und freuen uns, wenn auch hier Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen oder Einschränkungen bei uns tätig werden wollen.

Wir erkunden durch unsere Ausflüge besondere Orte in Berlin, wie z.B. Reiterhöfe, Mitmach-Museen oder Erlebnisparks. Außerdem fördern wir dadurch in Berlin die Inklusion. 

Zur Website der Einhorn gGmbH geht es hier.

IdeengeberInklusive Ausflüge für Kinder
Seniorenbüro "Am Puls"
  • Aktivierung
  • Diversität

Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg KdöR

Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg KdöR

Mit unserem Seniorenbüro „Am Puls“ gehen wir neue Wege: In Zusammenarbeit mit unserem Projekt Weltenbummler organisieren wir virtuelle Kaffeerunden, um der Vereinsamung entgegenzutreten.

Unsere Seniorinnen und Senioren sind offen und sehr interessiert, diese neuen Wege mit uns zu beschreiten. Auch unsere Online-Yogagruppe bekommt immer mehr Zulauf. Unser bekanntes Seniorinnen- und Senioren-Format Pulskurier bieten wir mittlerweile auch digital an. Zudem verbreiten wir ihn auch über die Social-Media-Kanäle des Verbandes. Aber auch die Jugend dürfen wir in diesen Zeiten nicht vergessen. Ein wichtiger Punkt in unserer Verbandsarbeit sind unsere JugendFEIERn, die wir in diesem Jahr online durchführen müssen. Ohne unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre dies nicht möglich.

Wir Humanistinnen und Humanisten wollen Menschen bei der selbstständigen Gestaltung ihres Lebens unterstützen und zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen. Wir verstehen uns als Interessenvertretung religionsfreier Menschen. Als Weltanschauungsgemeinschaft und Körperschaft des öffentlichen Rechts sind wir den Kirchen gleichgestellt. Wir setzen uns auf der Basis von Toleranz, Selbstbestimmung und Solidarität für eine menschlichere Gesellschaft ein. Unsere Ehrenamtlichen leisten wertvollen Beistand und engagierte Hilfe für andere bei der Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens. Denn das Beste, was wir tun können, ist unsere Vernunft, unseren Mut und unsere Leidenschaft dafür einzusetzen, verantwortungsbewusst jedem Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Jedes menschliche Leben ist individuell und einmalig. Und Menschen haben das Recht, ihre Lebensführung selbst zu gestalten. Mit über 1.200 ehrenamtlich Engagierten bieten wir Unterstützung, Rat und Hilfe unabhängig von Nationalität, Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Weltanschauung in Berlin an.

Zur Website des Seniorenbüro "Am Puls" geht es hier.

IdeengeberSeniorenbüro "Am Puls"
Durchs Rappen Deutsch lernen
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

Rapper* Ohne Grenzen

Rapper* Ohne Grenzen

Bei Rapper* Ohne Grenzen lernen Geflüchtete und Kinder mit Migrationshintergrund Deutsch bzw. verbessern es, indem sie Raptexte schreiben und Rapperinnen und Rapper ihnen dabei helfen.

Rapper* ohne Grenzen organisiert eine Patenschaft, in der beide Seiten mit dem Ziel zusammenkommen, einen Song zu schreiben. Außerdem geben sie Workshops in Willkommensklassen und Jugendzentren, aber im 1-zu-1-Kontakt entsteht eine besonders intime, kreative Begegnung. Die Musikerinnen und Musiker können von jedem Standort aus in digitaler Form die Jugendlichen unterstützen und ohne viel Zeitaufwand und die Vorbereitung, die ein Workshop benötigt, mit ihrer Kernkompetenz etwas bewegen: Indem sie Texte schreiben und für die Kunst der Sprache begeistern.

Den Musikerinnen und Musikern wird in unserem Projekt die Möglichkeit gegeben, mit ihrem Talent jungen Menschen den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe zu vereinfachen. Die Sprache zu sprechen ist hierfür Vorraussetzung. An dem Beispiel der Willkommensklasse ist gut ersichtlich, dass Sprachkompetenz die Basis für Bildung ist, da die Schülerinnen und Schüler in den regulären Unterricht kommen, sobald ihre Deutschkenntnisse dafür reichen. Eine gemeinsame Sprache zu sprechen ist deshalb die Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen und der Schlüssel zur Integration. Unser Engagement ist gemeinnützig, weil es unser Ziel ist Chancengleichheit voranzubringen und Menschen Bildung zu ermöglichen. Außerdem erreichen wir junge Menschen und damit das Deutschland von morgen.

Das Projekt ist in Berlin geboren. Bis 2018 flüchteten 80.000 Kinder/Jugendliche nach Berlin. Heute gibt es 530 Willkommensklassen in der Stadt - das war die Motivation, das Projekt zu starten.

Zur Website von Rapper* Ohne Grenzen geht es hier.

IdeengeberDurchs Rappen Deutsch lernen
digitales Bildungsformat für Schulklassen
  • Mitarbeit
  • Diversität

ABqueer e.V.

ABqueer e.V.

Ein digitales Bildungsformat für Schulklassen zum Thema geschlechtliche und sexuelle Vielfalt bindet unsere Teamerinnen und Teamer ein und lässt sie sowohl zu Wort kommen als auch wichtige Fragen von Jugendlichen beantworten. Zum Beispiel: Wie merke ich, dass ich Trans* bin? Wie reagieren Eltern auf ein Coming-Out? Wie ist das bei mir, dir und anderen?

Dafür erarbeiteten die Teamerinnen und Teamer autobiographische Geschichten und nahmen sie professionell im Tonstudio auf. Fragen von Schulklassen werden schriftlich von den Ehrenamtlichen beantwortet und alles zusammen auf eine Website gestellt, die einzig für eine bestimmte Schulklasse ausgearbeitet wird. Somit kann unser Wissen trotz Corona in die Schulen kommen.

Junge lsbtiq* bis 27 Jahre führen ehrenamtlich für Schulklassen digitale Bildungsveranstaltungen durch. Dies hat einerseits zum Ziel, Schule zu einem besseren und offeneren Ort zu machen, Diskriminierung abzubauen, queere Schülerinnen und Schüler zu empowern und andererseits erleben auch unsere queeren Teamerinnen und Teamer ein empowerndes Gefühl, ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiterzugeben und einen Beitrag zu leisten, Schule, wie sie sie kennen, zu verändern. Dabei sind natürlich unsere Kernthemen um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt auch in ihrer Verwobenheit mit anderen gesellschaftlichen Kategorien zu sehen. So wird Vielfalt für alle erlebbar.

Wir sind in Berlin und an Berliner Schulen tätig. Dies bereits seit 16 Jahren. Wir sind eingestellt auf die spezifischen Bedürfnisse der Stadt in ihrer Vielfalt und ihren Eigenheiten.

Zur Website von ABqueer e.V. geht es hier.

Ideengeberdigitales Bildungsformat für Schulklassen
Technik-C@fé für digitale Teilhabe
  • Mitarbeit
  • digitale Teilhabe

Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Im Technik-C@fé helfen Freiwillige bei Fragen zu Smartphone und Internet und ermöglichen Seniorinnen und Senioren so digitale Teilhabe. Das Technik-C@fé ist als Begegnungsort für Newcomer und Locals konzipiert.

Wir wollten einen Ort schaffen, an dem sich alte und neue Nachbarinnen und Nachbarn auf Augenhöhe begegnen können. Häufig richten sich Begegnungsangebote an 'Defiziten' von Migrantinnen, Migranten und Geflüchteten aus. Wir wollten aber Ressourcen und Fertigkeiten in den Vordergrund stellen. Durch gezielte Ansprache über Social Media, Freiwilligen-Organisationen erreichen wir junge Menschen mit Migrations-/Fluchterfahrung, die technisch versiert sind und bringen diese mit alten Nachbarinnen und Nachbarn zusammen. Hierbei lernen Newcomer und Locals sich kennen, bauen Kontakte zueinander auf und Vorurteile ab.

Das Team des Technik-C@fés ist multikulturell und generationenübergreifend. Die Ehrenamtlichen verbindet der Wunsch, eigene Kompetenzen sinnstiftend für einzubringen sowie Offenheit und Neugier auf andere Menschen. Unsere Willkommenskultur schließt alle Menschen ein, aber insbesondere sozial Benachteiligte und Ältere ohne digitale Kenntnisse. Menschen, die sich bisher gesellschaftlich im Vorteil empfanden, erleben sich auf dem Gebiet der Digitalisierung als abgehängt und unterstützungsbedürftig. Im Technik-C@fé erhalten sie Hilfe von Menschen, mit denen sie normalerweise keinen Kontakt hätten. Das Technik-C@fé fördert somit Begegnung, Respekt und Wertschätzung für die Biografie des Anderen und revidiert oberflächliche Einstellungen über junge Menschen und Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Zur Website vom Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. geht es hier.

IdeengeberTechnik-C@fé für digitale Teilhabe
#läuftbeidir Charity-Lauf
  • Mitarbeit
  • Obdachlosigkeit

youngcaritas Berlin

youngcaritas Berlin

Einen Ausgleich zum Alltag schaffen und und gleichzeitig ein soziales Hilfsangebot für obdachlose Berlinerinnen und Berliner unterstützen. Das steckt hinter #läuftbeidir Charity-Lauf, der vom 20. März bis 1. Mai 2021 statt fand und Spenden für die „Caritas Ambulanz am Bahnhof Zoo“ sammelte.

Unser Engagement soll insbesondere die Zielgruppe 16-30 Jähriger ansprechen, die sich meist nicht langfristig an ein Ehrenamt binden können oder wollen. Mit der Idee des Charity-Laufs #läuftbeidir verbinden wir kurzfristiges Engagement mit flexiblem Sporttreiben als Alltagsausgleich.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer suchte sich in seinem Umfeld Spenderinnen und Spender, die pro gelaufenen Kilometer an ein Hilfsprojekt (von uns ausgewählt) spendeten. In der Zeit vom 20. März bis 1. Mai 2021 konnte dann jede Läuferin und jeder Läufer für sich selbst laufen gehen, seine gelaufenen Kilometer in unseren Laufzettel eintragen und am Ende mit seinen Spenderinnen und Spendern abrechnen.
Die Spenden kamen dann einem Hilfsprojekt für obdachlose Berlinerinnen und Berliner zugute.

Durch unser Engagementfeld wurden junge Menschen dazu ermutigt, sich (auf eine neue Art und Weise) für Menschen in Not einzusetzen. Die Spenden erreichten obdachlose Berlinerinnen und Berliner. Außerdem schafften wir über Social Media eine Läuferinnen und Läufer-Community und Zusammenhalt, vernetzten junge sportbegeisterte Menschen miteinander und schafften es so weitere Menschen zu motivieren Teil von youngcaritas zu werden und sich in weiteren Projekten zu engagieren.

Der Charity-Lauf #läuftbeidir unterstützte mit den gesammelten Spenden Hilfsprojekte für obdachlose Berlinerinnen und Berliner. Außerdem sprachen wir gezielt junge Menschen aus Berlin an und ermutigen sie mitzulaufen.

Zur Website des #läuftbeidir Charity-Lauf geht es hier.

Ideengeber#läuftbeidir Charity-Lauf
Spendenboxen mit Periodenprodukten
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

Social Period e.V.

Social Period e.V.

Social Period e.V. möchte obdach- und wohnungslosen Frauen den Zugang zu Menstruationsprodukten vereinfachen. So wird das Tabuthema Periodenarmut im öffentlichen Raum sichtbar.

Die zentrale Idee ist es Menschen, die von Periodenarmut betroffen sind mit Periodenprodukten zu versorgen. Ziel ist es die Verantwortung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern anzuregen. Hierfür werden leicht erreichbare und zugängliche Spendenboxen gut sichtbar im öffentlichen Raum, beispielsweise im Eingangsbereich von Drogeriemärkten, Sport- und Bildungseinrichtungen aufgestellt. Des Weiteren klären wir über Periodenarmut in verschiedenen Kontexten auf. Wir sind auf mehreren Social Media Kanälen aktiv und haben regelmäßig Redebeiträge in Podcasts, Dokumentation und Zeitungen. Wir arbeiten multiprofessionell und versuchen möglichst viele Perspektiven mit einzubeziehen, um unterschiedliche Ideen zu verwirklichen.

Sinn und Zweck von Social Period e.V. ist die Hervorhebung der Stimmen der unterrepräsentierten menstruierenden wohnungs- und obdachlosen Menschen. Zentral ist die Förderung eines gleichberechtigten Zugangs zu essentiellen Ressourcen durch zivilgesellschaftliches Engagement. Durch die Versorgung mit diesen Produkten setzt sich Social Period e.V., im Sinne von Art. 11 der Menschenrechte für eine langfristige Sicherung des Gemeinwohls der Gesellschaft ein. Durch die Thematisierung von Periodenarmut erhoffen wir uns eine Welle der Solidarität, die nicht nur unserem Projekt zu Gute kommt, sondern die Menschen motiviert, sich mit weiteren Problemen stigmatisierter obdach- und wohnungsloser Menschen, auseinanderzusetzen und entsprechend selbst aktiv zu werden.

Unsere Spendenboxen stehen in unterschiedlichen Stadtteilen Berlins und kommen den mit uns kooperierenden sozialen Einrichtungen vor Ort und den dort verkehrenden Menschen zu Gute.

Zur Website von Social Period e.V. geht es hier.

IdeengeberSpendenboxen mit Periodenprodukten
Kreislaufschule
  • Aktivierung
  • Nachhaltigkeit

Mifactori

Mifactori

Mifactori macht Nachhaltigkeit stark und bringt die Kreislaufwirtschaft in die Stadt und Schule.

BürgerInnen können ihr Leben und ihre Stadt selbst nachhaltig machen! Dafür erstellen wir Anleitungen und Erklärungen, die frei zugänglich unter offenen Lizenzen auf einer Internetseite stehen. Es sind Anleitungen für nachhaltige Bildung & Bottom Up-Stadtumgestaltung (City Hacking)! Sie reichen von Insekten essen über Stadtunkrautgärtnern bis zu DIY-Lastenradparkplätzen. Wir promoten diese Anleitungen und die Nachhaltigkeitsideen dahinter über Social Media, auf Konferenzen und wann immer wir Menschen treffen.

Die Anleitungen sind so gestaltet, dass sie sie leicht nachzuvollziehen und möglichst konsensfähig sind. Nachhaltige Bildung und nachhaltige Stadt – beides soll zu einer Zukunft führen, in der wir den Planeten nicht zerstören und trotzdem ein gutes Leben führen können, weil für alle genug da ist. Wenn das gelingt, dann ist wahrscheinlich auch der gesellschaftliche Zusammenhalt dadurch gestärkt - zumindest ist vielleicht viel von dem, was uns auseinandertreibt, geschwächt.

Unsere Ressourcen stehen unter offenen Lizenzen, sie können frei genutzt, remixt und weiterverbreitet werden. Sie gehören sozusagen allen. 

Zur Website von Mifactori geht es hier.

IdeengeberKreislaufschule
Sprachcafés
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

weltweit - die Freiwilligengruppe von Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V.

weltweit - die Freiwilligengruppe von Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V.

Sprachcafés gehen auch digital. Einfach mal reden, austauschen, quasseln, quatschen und daneben noch Deutsch lernen. weltweit zeigt wie's geht und unterstützt so die Willkommenskultur für Geflüchtete in Berlin.

Zwei Stunden Engagement pro Woche sichern Kontinuität für den Deutschunterricht und individuelle Begleitungen. Kurzfristige Einsätze sind willkommen im Sprachcafé, im Online-Sprachcafé sowie beim "Sprachcafé unterwegs", einem neuen Format bei dem "Alt-Berlinerinnen und Alte-Berlinern" den  "Neu-Berlinerinnen und Neu-Berlinern" ihre Stadt, ihren Kiez, ihren Lieblingsort in Berlin zeigen - oder Geflüchtete zeigen "Alt-Berlinerinnen und Alt-Berlinern" die Stadt aus ihrer Perspektive. Eine steile Lernkurve haben wir beim Online-Sprachcafé, in der  Einzelbetreuung per Telefon, Messenger, E-Mail sowie beim Aufbau von digital vermitteltem Deutschunterricht hinter uns. Geflüchtete brauchen Laptops - dafür haben wir eine Spendenaktion auf betterplace ins Leben gerufen.

Anlässlich 10 Jahre "weltweit" befragten wir 2020 unsere Freiwilligen nach ihrer Motivation. Ihre Antworten:

  • "eigene Fluchterfahrung nach dem 2. Weltkrieg"
  • "Erfahrungen des Fremdseins in der eigenen Gesellschaft"
  • "das Bedürfnis, der eigenen Gesellschaft etwas zurückzugeben, wenn man selber etwas bekommen hat: Bildung, Stipendien, Auslandsaufenthalte, Aufstiegschancen"
  • "Freude an interkulturellen Austauschen"
  • "globale Konflikte durch eigenes Handeln erlebbar ... machen, einen Beitrag zur Lösung .... geben"
  • "Sich für Menschen einsetzen, die Hilfe brauchen, denen es schlechter geht als mir"
  • "Gemeinsam etwas erarbeiten, einen kleinen Baustein zu einer sozialen und humanen Gesellschaft beitragen"
  • "Der Staat, das sind wir, das bin ich, das ist mein Nachbar"

weltweit ist die Freiwilligengruppe von Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V. Die "weltweit" Aktivitäten sind auf Berlin begrenzt. weltweit ist Teil der Willkommenskultur für Geflüchtete in Berlin.

Zur Website von weltweit geht es hier.

IdeengeberSprachcafés
Sibel's Journey - Serious Game
  • Mitarbeit
  • Diversität

Food for Thought Media

Food for Thought Media

Die Arbeit von Food for Thought Media fußt auf Online Games, die mittels Workshops mit und für Engagierte in Schul- und Jugendarbeit integriert werden sollen. Sibels Journey ist ein Serious Game, in dem sich Jugendliche interaktiv mit den Themen Sexualität, Geschlecht, Körper und Grenzen auseinandersetzen.

Wir arbeiten ausschließlich mit Organisationen, Vereinen, Schulen, Stiftungen zusammen und sind ehrenamtlich tätig. So sind wir bei der Umsetzung auf eine gemeinsame übergreifende Arbeit angewiesen und führen Online Kampagnen durch, um die Arbeit zu finanzieren. Dabei ist die Kraft und Zusammenhalt der Online Community ein entscheidender Faktor. Gemeinsam etwas bewirken steht als unsere Vision und bildet Synergien innerhalb der Community heraus.

Das Berliner Projekt Food for Thought haben wir 2019 gegründet. Wir haben uns das Ziel gesetzt, gemeinsam Computerspiele über Geschlecht, Sexualität und Identität zu entwickeln. Unser erstes Spiel ist "Sibel's Journey". Im Spielverlauf werden die Spielerinnen und Spieler an fundiertes Wissen und eine positiven Einstellung zur Vielfalt von Sexualitäten, Geschlechtern und Körpern herangeführt. Wir verfolgen dabei einen intersektionalen Ansatz. Sibel's Journey ist jedoch nicht nur eine spannende Erfahrung für Jugendliche. Wir sind uns sicher: Jede und jeder kann dabei spielerisch noch das Ein oder Andere lernen oder das vorhandene Wissen vertiefen. Das Spiel wird nicht im Handel erscheinen und nicht frei verkäuflich sein.

Alle 4 Episoden spielen in Berlin. Sibel besucht ihre Tante und lernt auf der Suche nach ihrer besten Freundin in der BVG, dem Südblock und dem Görli spannende Menschen kennen.

Zum Spiel "Sibel's Journey" geht es hier.

IdeengeberSibel's Journey - Serious Game
[U25] Berlin - Suizidprävention online
  • Mitarbeit
  • Diversität

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

[U25] Berlin bietet suizidalen Jugendliche und jungen Menschen in Krisen durch gleichaltrige Peers online Begleitung an - kostenlos, anonym und niedrigschwellig.

Durch die ehrenamtliche Onlineberatung nehmen wir die Sorgen und Ängste der jungen Menschen ernst und stellen uns dem Tabu-Thema Suizid. Wir holen Heranwachsende dort ab, wo sie sind: Im Netz. Unsere Peers haben oft selbst Krisenerfahrung und hätten sich in dieser Zeit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gewünscht, die sie akzeptieren und einfach für sie da sind. Durch [U25] können sie etwas zurückgeben - flexibel und ortsunabhängig von zuhause.

Junge Menschen sind mit diversen Herausforderungen wie Mobbing, Essstörungen, psychischen Erkrankungen und Suizidgedanken konfrontiert. Sie können durch [U25] eine Unterstützung in diesen Zeiten erfahren, unabhängig von ihrer Herkunft, finanziellen Ressourcen oder dem Wohnort. Oft sind wir damit die erste Anlaufstelle von Hilfsangeboten, wenn etwa die Sorgen und Ängste vom sozialen Umfeld nicht ernst genommen wurden oder der Zugang erschwert ist. Im Hintergrund werden die Peers werden von professionellen, hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgebildet und regelmäßig fachlich begleitet. Neben dem Engagement in der Onlineberatung werden sie zu Gatekeeper seelischer Gesundheit in ihrem naheliegenden sozialen Umfeld und somit für Berlin.

Die drei Hauptamtlichen Christina, Tanja & Jenny sowie viele unserer knapp 75 Ehrenamtlichen leben in Berlin. Hier sind wir öffentlich wirksam tätig und leisten einen lokalen Beitrag zur Suizidprävention.

Zur Website von [U25] geht es hier.

Ideengeber[U25] Berlin - Suizidprävention online
Biodiversität erhöhen
  • Aktivierung
  • Kiezliebe

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

Trägerverein Lichtenrader Volkspark e.V.

Wir pflegen als gemeinnütziger Verein, rein ehrenamtlich, ohne regelmäßige finanzielle staatliche Unterstützung einen 4,5ha großen, öffentlich zugänglichen Naturpark in Lichtenrade.

Jedes Jahr setzen wir neue Projekte (z.B. Wildblumenwiese, Trockenmauer) zur Erhöhung der Attraktivität unseres Parkes für unsere Besucherinnen und Besucher um. Wir achten dabei auf die Schaffung neuer Lebensräume von einheimischen Pflanzen und Tieren. Wir möchten damit Anregungen für die eigene Garten- Balkongestaltung unserer Besucherinnen  und Besucher schaffen. In Führungen z.B. am langen Tag der Stadtnatur erläutern wir den Sinn von "unaufgeräumten" Parks und Gärten und warum wir auf einheimische Pflanzen Wert legen. Zwei Kindertagesstätten haben bei uns Beete, in denen die Kinder unter Anleitung ihr eigenes Gemüse ziehen, das sie dann in den Kitas verarbeiten und essen.

Wir haben eine Webseite mit newsblog, eine Facebookseite und einen Instagramaccount. Wir stellen dort unsere Arbeit vor - in Wort und Bild. Auf unserer Webseite zeigen wir nach und nach alle Arbeiten, die bei uns zu erledigen sind und führen unsere Projekte zur Erhöhung der Biodiversität auf. Zur Hinterlassung von Feedback regen wir regelmäßig an. Auf Facebook und Instagram zeigen wir täglich neue Fotos, die zu unseren Zielen passen. Wir versuchen dabei auch die Menschen zu naturnäherem gärtnern zu motivieren, die nicht aktiv bei uns mitarbeiten. Zur Aktivierung von Helferinnen und Helfern nutzen wir außerdem Auftritte auf govolunteer und vostel. 

Unser Naturpark liegt im Berliner Bezirk Tempelhof- Schöneberg, in Lichtenrade. Er wurde von Anwohnerinnen und Anwohnern vor 40 Jahren aufgebaut und seither von der Bevölkerung als Grünfläche genutzt.

IdeengeberBiodiversität erhöhen
Paten-Projekt
  • Mitarbeit
  • Diversität

Erzbistum Hamburg, Freiwilligen Zentrum

Erzbistum Hamburg, Freiwilligen Zentrum

Wir haben ein Paten-Projekt ins Leben gerufen, bei dem man sehr schnell aktiv werden kann, sich aber für ein Paten-Projekt nicht besonders lange festlegen muss. Und das Ganze findet komplett online statt.

Es handelt sich um ein Aussprache-, Betonungs- und Satzbaucoaching. Zielgruppe der Coachees sind Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die sich sprachlich verbessern wollen. Es sind Menschen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind, Menschen, die schon lange in Deutschland leben, aber sprachlich immer wieder an ihre Grenzen kommen, es sind viele dabei, die im privaten Kontext keine Deutschen kennen oder mit ihnen kommunizieren. Auch wenn das Projekt online stattfindet und das Thema "Sprache" ist, trägt es intensiv zum interkulturellen Austausch und Verständnis auf beiden Seiten bei.

Wir sind in Hamburg, verweisen aber auch auf Anfragen aus der Facebook-Gruppe "Mit Herz für Flüchtlinge" (Berlin) auf das Angebot, bei uns Coachee zu werden. Und wenn wir mehr Coaches suchen, werden wir uns als nächstes an Freiwilligenagenturen in Berlin wenden. Übergreifend machen wir schon Werbung auf Vostel und LetsAct und haben auch schon freiwillige Coaches aus Berlin gewonnen.

Zur Website des Freiwilligen Zentrum Hamburg geht es hier.

IdeengeberPaten-Projekt
Informationsprojekte zur Seenotrettung
  • Aktivierung
  • Verantwortung

Mediterranea Berlin e.V.

Mediterranea Berlin e.V.

Mediterranea Berlin organisiert Diskussionsrunden, Filmvorstellungen und Webinars im Bereich Migration mit dem Ziel die öffentliche Meinung bezüglich ziviler Rettungsaktionen zu sensibilisieren und einen Beitrag zur politischen Bildung zu leisten.

Wir treten gegen Hass, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein und fördern das Prinzip der Solidarität. Wir unterstützen zudem die italienische Seenotrettungsorganisation Mediterranea Saving Humans durch Fundraising-Aktivitäten. Unsere Treffen sind offen für alle, die sich mit uns engagieren wollen. Die Vernetzung und Kooperation mit deutschen und internationalen Seenotrettungsorganisationen mit Sitz in Berlin ist uns genauso wichtig wie die Gewinnung von Freiwilligen, die sich zum allerersten Mal mit diesen Themen beschäftigen.

Über Social Media entwickeln und verbreitern wir Informationsprojekte mit dem Zweck:

  1. Umfassend über Seenotrettung und Migration zu informieren, das Bewusstsein diesbezüglich zu schärfen und Interessierte in unsere Advocacy-Arbeit einzubeziehen.
  2. Dem Einfluss von Fake News und der Diskriminierung von zivilen Seenotrettungsorganisationen entgegenzuwirken.
  3. Einen sicheren digitalen Raum für zivilgesellschaftliches Engagement zu schaffen.

Dies erfolgt durch 4 Haupt-Projekte:

  • Wöchentlicher Pressespiegel über das Geschehen im Mittelmeerraum
  • Wöchentlicher Podcast, mit den Nachrichten aus dem Pressespiegel, um das Informationsrecht inklusiver zu gestalten
  • ein "Lexikon", wo wir komplexe Begriffe zu den o.g. Themen in allgemeinverständlicher Sprache erklären
  • Webinare zur Vertiefung dieser Themen beschäftigen.

Wir arbeiten eng mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, Institutionen, lokalen Unternehmern und der internationalen Gemeinschaft in Berlin zusammen um dafür zu sorgen, dass Berlin eine weltoffene, tolerante und inklusive Stadt bleibt.

Zur Facebookseite von Mediterranea Berlin e.V. geht es hier.

IdeengeberInformationsprojekte zur Seenotrettung
multicult Plaza: interkultureller Austausch
  • Vernetzung
  • Diversität

multicult.fm & Medienproduktionen gUG

multicult.fm & Medienproduktionen gUG

Die multicult Plaza in der Marheineke Markthalle bietet zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure die Möglichkeit, sich vor geladenen Gästen und Laufpublikum durch Veranstaltungen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren - live und on Air oder auch hybrid. Ein Ort für interkulturellen Austausch, Partizipation und Diskurs.

Redaktionsräume hinter Glaswand, ein Radio Café, das mobile Aufnahmestudio „Radiobox“ - durch professionelle Streaming-Technik zur Live-Übertragung und in Räumlichkeiten der Vereine können sich zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren vielfältig präsentieren.

Diese auch im Radioprogramm übertragenen Events mit (wenig) Livepublikum bieten eine Bühne für das Geschehen im ehrenamtlichen Sektor:

  • Vorstellung erfolgreicher Ehrenamts-Konzepte
  • Bekanntmachung von Kampagnen
  • Abschlussveranstaltungen von Projekten
  • Talkrunde mit Expertinnen und Experten, auch Politikerinnen und Politikern
  • Diskussionen am runden Tisch
  • Präsentation der eigenen Organisation
  • Künstlerische Darbietungen etc.

Der Standort im multikulturellen Kreuzberg, das teilweise bilinguale Radioprogramm, sowie das internationale, ehrenamtliche Team fungieren als beispielhafter Mikrokosmos für gelungene Integration. Gemeinsame Veranstaltungen beflügeln den direkten Austausch zwischen Migrantinnen und Migranten und multikultureller Aufnahmegesellschaft: hier können alle ihr Potenzial entfalten, aktiv am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben mitwirken. Pandemiebedingt ist die Notwendigkeit einer „civic education“ größer denn je: mit Partnerinnen und Partnern wie move global, BV NeMO oder der Landessfreiwilligenagentur Berlin realisierte digitale/hybride Aktivitäten schaffen gemeinsame Handlungsfelder in denen durch Zusammenhalt Lösungen von gesellschaftlichen Problemen möglich werden - gerade in der Krisensituation, Vorurteile werden abgebaut und Netzwerke gebildet um den Integrationsprozess aktiv miteinander zu gestalten.

Als einziges Radio in Berlin bildet multicult.fm die kulturelle Vielfalt der Hauptstadtregion ab und stärkt damit ihr kosmopolitisches Profil. Künstlerinnen und Künstler der Hauptstadtregion dient das Radio als Plattform und Sprungbrett.

Zur Website von multicult.fm geht es hier.

Ideengebermulticult Plaza: interkultureller Austausch
Spiel • ohne Worte
  • Mitarbeit
  • Diversität

Young Talents e.V.

Young Talents e.V.

"Das Spiel • ohne Worte" von Young Talents e.V. hilft die Kommunikation zwischen Hörenden und Nichthörenden zu verbessern. Zudem wird der Zugang zur Gebärdensprache für gehörlose Kinder erleichtert.

Young Talents e.V. setzt bisher nicht genutzte Ideen, Erfindungen und Patente um, die den Umgang mit natürlichen Rohstoffen und Ressourcen einschließlich der Ressource Bildung verbessern. Der Einstieg in das Engagement bei Young Talents e.V. ist sehr innovativ: Schulische oder studentische Pflichtprogramme wie Facharbeiten, Projektwochen, studentische Hausarbeiten etc. werden genutzt, um Bausteine von gemeinnützigen Projekten von Young Talents zu übernehmen.

Das „Das Spiel • ohne Worte“ funktioniert ganz einfach. Am Beispiel von 10 Wörtern:

  • 5 wettbewerbsspezifische Wörter: Demokratie, Bildung, Europa, Berlin, Hauptstadt
  • 5 Alltagswörter: Sonne, Baum, Haus, Auto, Kaffee

soll möglichst vielen Berlinerinnen und Berlinern gezeigt werden, wie einfach es ist eine Brücke zu bauen zu einer für die allermeisten Menschen fremden Sprache und Kultur. Eine Vokabel aus der Gebärdensprache soll dabei dauerhaft in das Vokabular möglichst vieler Berliner übergehen. Die Vokabel „Baum“ lässt sich einfach visualisieren und damit drucken und zeigen. Mit diesem kleinen Schritt soll bei möglichst breiter Aufmerksamkeit das sich aus diesem Projekt heraus entwickelnde freiwillige Engagement auf derzeit 25 gemeinnützige Young Talents Projekte übertragen werden.

Zur Website der Young Talents e.V. geht es hier.

IdeengeberSpiel • ohne Worte
zukunftsweisendes Tempelhofer Feld
  • Vernetzung
  • Verantwortung

Transformation Haus & Feld

Transformation Haus & Feld

Das Tempelhofer Feld und das Flughafengebäude als Ort für die sozial-ökologische Transformation: Dieser Ort ist ein Gemeingut, er gehört allen Berlinerinnen und Berliner. Das Transformationszentrum Tempelhofer Feld versteht sich als Reallabor und Bildungsstätte für Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie, die Menschen u.a. dabei hilft, sich selbst zu organisieren.

Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit machen wir Idee und Erzählung vom Transformationszentrum für alle in Berlin und bundesweit bekannt. In der Bündnisarbeit sprechen wir Praktikerinnen und Praktikanten, wissenschaftliche Institute, mögliche Partnerinnen und Partner gezielt an, um ihr Wissen und ihre Ideen in Fach-AGs zu bündeln. Besonderen Wert legen wir auf Augenhöhe, aktives Zuhören und Zeit fürs persönliche Kennenlernen. So entstehen robuste Beziehungen und revolutionäre Ideen. Am Ende unserer Arbeit steht ein starkes Gesamtkonzept fürs Transformationszentrum für alle auf dem Tempelhofer Feld, entstanden aus Zusammenarbeit, Expertise und Gemeinwohlgedanken.

Unsere Kampagne lässt auf dem ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände Deutschlands erstes Transformationszentrum für alle entstehen, wo Wissen und Können zur sozialökologischen Transformation aus der Nische an einen öffentlichen Ort kommt. Wir bauen ein Bündnis aus Initiativen und Instituten auf, um die Stadt klimagerecht und resilient für die Zukunft zu machen. Am Transformationszentrum sollen Berufe entstehen, die ein gutes, gerechtes und gesundes Miteinanderleben ermöglichen. Es erleichtert die Weitergabe von Praxiswissen, schafft eine Kultur des Miteinanders für ein Leben, Lernen und Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. Konkurrenz, Ausgrenzung, Ausbeutung, Profitdenken werden hier ersetzt durch: Inklusion, Selbstorganisation, Gemeinwohl und das Teilen von Wissen und Methoden.

Der ehemalige Tempelhofer Flughafen ist Ausgang und Zielort für unsere Kampagne. Dieser Ort soll zum neuen grünen Herzen von Berlin werden, denn er ist ein Gemeingut und gehört der Stadtbevölkerung. Wir nutzen eine holistische Herangehensweise: wir aktivieren Menschen, verknüpfen Initiativen, schaffen den Raum, um sich selbst ahierarchisch und holokratisch einzubringen.

Zur Website der Transformation Haus & Feld geht es hier.

Ideengeberzukunftsweisendes Tempelhofer Feld
Arbeitsgruppe Future Lab
  • Aktivierung
  • Verantwortung

PEN PAPER PEACE e.V.

PEN PAPER PEACE e.V.

PEN PAPER PEACE e.V. setzt sich für bessere Bildung in Haiti, Honduras und Namibia ein und schärft das globale Verantwortungsgefühl bei jungen Menschen in Deutschland. Mit der Arbeitsgruppe Future Lab organisiert PEN PAPER PEACE e.V. seine Mitglieder und Projekte digital, wie z.B. digitale Reisen in die Projektländer und Toolbbox for Global Citizens.

Das Future Lab von PEN PAPER PEACE e.V. ist eine eigenständig arbeitende Arbeitsgruppe bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14-24 Jahren. Unsere Mitglieder sind in ganz Europa verteilt, weshalb wir uns online organisieren und so auch die Möglichkeit schaffen, Mitwirkende aus der ganzen Welt an Bord zu holen. Unsere jüngste Aktion zur Aktivierung Interessierter war einen Hoodie Design Contest, den wir über Social Media verbreiteten. Das innovative an unserer Arbeitsweise ist die Idee, dass wir als Jugendliche für Jugendliche und Kinder in den ärmsten Ländern der Welt arbeiten und mit neuen Ideen frischen Wind in unsere Mutterorganisation bringen. 

Das Future Lab setzt es sich zum Ziel, die Werte von PEN PAPER PEACE e.V. in die Welt zu tragen. Wir sind überzeugt, dass Bildung der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft ist. Außerdem ist Bildung essentielle zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Nur wer aufgeklärt und reflektiert ist, kann nachhaltig Dinge bewegen. Dabei sehen wir uns selbst in der Verantwortung, aus den Vorteilen, die wir haben, zu lernen und sie zu nutzen, um Bildung zu verbreiten. All unsere Arbeit ist ehrenamtlich, um die Projekte von PEN PAPER PEACE e.V. (z.B. in Haiti, Honduras und Namibia) zu finanzieren.

Der Verein PEN PAPER PEACE e.V. ist in Berlin sesshaft und arbeitet regelmäßig mit dem Berliner Senat zusammen. Darüber hinaus leben einige Mitglieder des Future Labs in Berlin. 

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IdeengeberArbeitsgruppe Future Lab
Virtueller Jugendclub
  • Vernetzung
  • Diversität

Silvanus & Maricano GbR

Silvanus & Maricano GbR

Der virtuelle Jugendclub soll Kinder und Jugendliche aus Nachbarschaften mit niedrigem sozioökonomischem Status zusammenführen und ihnen eine Zugehörigkeit mit gemeinsamen Regeln, Werten und Erlebnissen ermöglichen.

Eine kuratierte, soziale Plattform aus Open Source Programmen ermöglicht Kindern und Jugendlichen sich virtuell mit Peers zu treffen. In Anlehnung an analoge Jugendclubs können junge Menschen in einem digitalen Jugendclub Beziehungen zu Gleichaltrigen pflegen und sich in einem geschützen, sozialen Raum bewegen. Kuratiert wird der soziale Schutzraum durch (angehende) pädagogische Fachkräfte, Kooperationspartnern, z.B. Jugendfreizeitzentren und Schulen und ausgewählten digitalen Tools. Jugendliche entwerfen Avatare, mit denen sie sich im virtuellen Jugendclub bewegen und die Angebote nutzen können. Diese virtuellen Begegnungen stärken auf spielerische Art das Gemeinschaftsgefühl, welches seit knapp einem Jahr durch Corona bei den jungen Menschen auf der Strecke bleibt.

Durch virtuelle Angebote von pädagogischen Fachkräften, wie Hausaufgabenhilfe, Hobbies und Spiele, geben wir Kindern und Jugendlichen Beschäftigungen, die Spaß machen und sie in ihrem Umfeld stärken. Soziale sowie persönliche Lerneffekt folgen natürlich aus der sozialen Interaktion miteinander und aus den Lern- und Hobbyangeboten. Der Jugendclub lebt von einer verantwortungsvollen Beteiligung der Zielgruppe, die Ideen und Wünsche miteinbringen. Hierbei ist entscheidend, dass junge Menschen im digitalen Sozialraum geschützt sind und sich frei entfalten können.

Dieses Pilotprojekt soll mit einem Jugendclub in Reinickendorf und einer Schule im Wedding zusammenarbeiten, die den sozio-ökonomischen Raum in ihrem Kiez gut abbilden. Wir wollen Gemeinschaft stärken und Peer-Support ermöglichen.

IdeengeberVirtueller Jugendclub
Inklusionsprojekte für Erkrankte
  • Mitarbeit
  • Diversität

Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.

Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V.

In Berlin gibt es viele Kinder und Erwachsene mit rheumatischen Erkrankungen mit Migrationshintergrund. Durch die Aktivitäten der Kulturbotschafterin wie durch einen hybriden Kreativ-Workshop gelingt es, eine Brücke zu bauen, Vertrauen aufzubauen und dem Anliegen der internationalen Inklusion ein Gesicht zu geben.

Kinder und Erwachsene mit rheumatischen Erkrankungen leiden auf der ganzen Welt an ihren Schmerzen und Einschränkungen. Allein in Berlin kümmern sich 500 Ehrenamtliche um die unterschiedlichen Bedarfe. Innovativ ist die Idee einer deutsch-türkischen jungen Kulturbotschafterin, die selber Malerin und Musikerin ist. Sie organisiert seit 2014 Ausstellungen und Konzerte. Sie bezieht ihre Kontakte mit ein, fördert die Kommunikation in den sozialen Medien und aktiviert damit andere Betroffene, sich zu engagieren. Seit einem Jahr nutzt sie verstärkt digitale Formate (Motivationsvideos und Online-Konzert), mit denen sogar Zielgruppen auf der ganzen Welt erreicht werden: eine Perspektive gerade in diesen Zeiten für die Betroffenen. In Planung ist ein hybrider Kreativ-Workshop mit Anregungen zur Malerei zur Ausstellungskonzeption sowie parallel als Mitmachangebot bei einem musikalischen Event mit anschließendem Konzert.

Ein besonderes Vertrauen entsteht in den sozialen Medien, sodass wichtige Botschaften, die den Betroffenen helfen sollen, ein selbstbestimmtes Leben trotz einer chronischen Erkrankungen zu führen, gerade auch diejenigen erreichen, deren Selbsthilfekräfte aufgrund von Erkrankung oder Ausgrenzung nicht mehr ausreichen. Ziel ist es mit diesem besonderen Engagement gerade denjenigen zu helfen, die auf Hilfe angewiesen sind und sie aus ihrer Isolation zu befreien.

Das Engagement wird organisiert über die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V., deren Wirkungsgrad sich auf Berlin konzentriert. Die überregionale Wirkung dabei führt zu einem internationalen Austausch mit Befruchtung der eigenen Arbeit.

Zur Website der Deutschen Rheuma-Liga Berlin e.V. geht es hier.

IdeengeberInklusionsprojekte für Erkrankte
Teilhabegerechtigkeit
  • Vernetzung
  • Diversität

SWANS Initiative

SWANS Initiative

Wir fördern als erste und einzige Organisation im deutschsprachigen Raum hier aufgewachsene Studentinnen und junge Berufstätige mit Zuwanderungsgeschichte, Schwarze Frauen und Women of Color (BIWoC) bei allen Themen rund um Beruf und Karriere.

Wir vernetzen Frauen miteinander, bei denen sich hohe Qualifikation mit Mehrfachdiskriminierung (Kombination aus u.a. Sexismus, (antimuslimischer) Rassismus, Klassismus) überkreuzt. Wir erhalten Bewerbungen aus ganz Deutschland, Österreich und zuletzt sogar Luxemburg von Frauen, die sich nach einem Raum mit Gleichgesinnten sowie einer auf sie zugeschnittenen Förderung sehnen. Seit der Pandemie haben wir unser Weiterbildungs- und Vernetzungsangebot auf digital umgestellt und um Online-Mentoring und -Coaching erweitert.

Für echten gesellschaftlichen Zusammenhalt braucht es echte Teilhabegerechtigkeit für marginalisierte Gruppen. Doch Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, Schwarze Frauen und Women of Color (BIWoC) sind als selbstverständlicher Bestandteil der deutschen Gesellschaft in allen gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Macht- und Führungspositionen krass unterrepräsentiert. Wir setzen uns ein für einen kompetenzorientierten Arbeitsmarkt, dazu Chancen- und Teilhabegerechtigkeit - damit unsere "Schwäne" die Jobs kriegen, die sie sich verdient und erarbeitet haben. Durch sie sollen ihre marginalisierten Communities die gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Repräsentanz bekommen, die ihnen zusteht. Unser Motto lautet: Mehr Fatmas in die Führungsetagen!

Unser Sitz ist hier in Berlin, alle Veranstaltungen haben hier stattgefunden (jetzt digital), der Großteil unseres ehrenamtlichen Teams wohnt hier, wir kooperieren mit hiesigen Arbeitgebern und sind vernetzt in der hiesigen Zivilgesellschaft.

Zur Website der SWANS Initiative geht es hier.

IdeengeberTeilhabegerechtigkeit
#müllfasten
  • Aktivierung
  • Verantwortung

BUNDjugend Berlin

BUNDjugend Berlin

Unter dem Hashtag #müllfasten führen Aktive der BUNDjugend eine Social-Media-Kampagne zum Thema "Müll" durch. In täglichen Beiträgen posten wir erschreckende Fakten über unseren Plastikkonsum, klären über Alltagsirrtümer auf, teilen DiY-Anleitungen und stellen vorbildhafte Orte in Berlin vor.

Zum Abschluss ruft eine Müll-Challenge dazu auf, selbst aktiv zu werden und sich kritisch mit dem eigenen Müll zu beschäftigen. Jugendliche sollen eine Woche ihren Müll sammeln und kreativ für Kunst- oder Upcycling-Projekte zu nutzen und selbst zu posten. Das Besondere ist, dass alle Posts von einem Team an Aktiven recherchiert und mit Bildern und Videos erstellt werden und das Thema so Peer-to-Peer vermittelt werden.

Gemeinsam mit einigen Aktiven recherchieren wir für die Posts, führen Interviews mit interessanten Gästen oder probieren uns an DiY-Rezepten. Durch unsere Social-Media Posts prangern wir das riesige Müll- und Konsumproblem unserer Gesellschaft an. Gleichzeitig zeigen wir aber auch immer, wie man es besser machen kann und regen zum selbstständigen aktiv werden an. Insbesondere durch unsere Mitmach-Challenge wollen wir unsere Follower dazu anregen über ihre eigene Müllproduktion zu reflektieren und mal selbst zu überlegen, wie man aus diesem Wegwerfprodukt noch etwas cooles machen kann. Als oberstes Ziel unserer Kampagne gilt die Müllvermeidung, um Umwelt, Tiere und unser aller Gesundheit zu entlasten.

Berlin möchte Vorbild beim Thema "ZeroWaste" werden und die Kampagne regt Menschen an sich kritisch mit ihrem Müll auseinanderzusetzen, Alternativen kennenzulernen und auszuprobieren. 

Zur Website der BUNDjugend Berlin geht es hier.

Ideengeber#müllfasten
Digitale Beratung für Familien
  • Vernetzung
  • Kiezliebe

MALI gGmbH

MALI gGmbH

Ziel von MALI ist es, den Menschen unter Berücksichtigung Ihrer zahlreichen Vielfaltsaspekte gesellschaftliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich an Familien und alle Menschen, die auf der Suche sind, sich weiterentwickeln, austauschen oder Gemeinschaft mit anderen erleben möchten. Via Online-Konferenzen schafft MALI Berlin Möglichkeiten zur digitalen Beratung und Austausch für Familien.

Wir sind mit unserere Idee auf der Spur der tatsächlichen Bedarfe der Bewohnerinnen, beziehen sie aktiv in unsere Prozesse mit ein und wollen ihnen ein Ohr schenken. Wir entwickeln auf dieser Grundlage gemeinsam mit den ehrenamtlich Aktiven bei MALI Berlin neue oder angepasste Angebote für Familien.

Wir erarbeiten derzeit eine digitale Umfrage, zu den Bedarfen der Familien, die sich mit der Corona Pandemie ergeben haben und wo Unterstützung stärker notwendig wird. Dies kommunizieren wir im Team sowie mit den ehrenamtlich Aktiven von MALI Berlin.

Durch ein offenes Miteinander sowie einen aufgeschlossenen Blick auf die Aspekte der Vielfalt jedes einzelnen Individuums wollen wir Vorurteilen begegnen und Verständnis füreinander fördern. Durch Angebote der Beratung, Bildung und Begegnung ermöglichen wir gesellschaftliche und soziale Teilhabe aller Menschen und begleiten sie dabei selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten.

Mit unserem Angebot ermöglichen wir individuelle Unterstützung, Förderung und Begleitung in Hinblick auf drei Ebenen: "Familie", "Business" und "Seele".

MALI Berlin befindet sich in Pankow. Wir beschäftigen uns mit den Menschen, die hier leben.

Zur Webseite von MALI Berlin geht's hier.

IdeengeberDigitale Beratung für Familien
Matchingplattform
  • Vernetzung
  • Kiezliebe

Schule macht Freizeit

Schule macht Freizeit

Schule macht Freizeit bringt engagierte Schulen und ehrenamtliche Organisationen in einem betreuten, digitalen und anlogen Matchingprozess durch eine digitale Plattform zusammen.

Im Bezirk Neukölln gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster ehrenamtlicher Vereine und weiterer Freizeitaktivitäten mit einer Vielzahl bereichernder Angebote. Viele Schulen haben mittlerweile aber gar keinen Überblick mehr, wo und wie sie thematisch passende Organisationen und Vereine für interessierte Schülerinnen und Schüler, Projektwoche, Wandertage, etc. finden können. Die Lösung: Wir bringen engagierte Schulen und ehrenamtliche Organisationen in einem betreuten Matchingprozess zusammen. Zunächst geschiet das über eine passende Website, später über eine entsprechende App, die – gestaffelt nach Art, Dauer und Entfernung des Engagements – alle Interessierten an Schulen und in Vereinen miteinander matcht! Ergänzt wird das Konzept durch einen Mix aus Präsenz- und Onlinetreffen, z.B. Speed-Datings, Netzwerktreffen und Gemeinschaftsevents.

Wir stärken den Zusammenhalt, indem wir das Potential der zahlreichen engagierten Vereine und Organisationen im Bezirk noch weiter heben – durch Schulen, welche die ideale Plattform für ehrenamtliches Engagement bieten. Durch einen unkomplizierten Matchingprozess lernen Lehrkräfte vor Ort tätige Initiativen kennen. Im Gegenzug erhalten diese wiederum Zugang zu interessierten Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften aus dem Bezirk und können diese somit für ein Engagement im Bezirk gewinnen – ganz gleich, ob sportbetont, künstlerisch oder sozial tätig. „Schule macht Freizeit“ bietet einen gesammelten und fortlaufend aktuellen Überblick über Engagementmöglichkeiten im Bezirk - damit Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte aktiv und Ehrenamt weiter gefördert werden können.

Los geht es im Bezirk Neukölln. Bei erfolgreicher Arbeit kann dieses Modell auch auf andere Bezirke angewandt werden.

IdeengeberMatchingplattform
Improtheater "Liebesgrüße aus Berlin"
  • Vernetzung
  • Kiezliebe

Klubbekanntschaften

Klubbekanntschaften

Die Theaterbühnen sind geschlossen, die Kreativität nicht. Mit einem neuen Format geht Alexandra neue Wege und sendet seit 2021 Liebesgrüße aus ihrer Geburts- und Heimatstadt in die Welt.

Dabei entdecke ich so immer wieder neue Orte Berlins, die zur Bühne werden, und stelle diese Berlinerinnen und Berlinern sowie Nichtberlinerinnen und Nichtberlinern im Rahmen einer auf Facebook livegestreamten Improtheatershow vor und lasse ich mich von den Orten inspirieren. Dadurch entstehen wunderbare Vernetzungen zwischen Kultur und Handwerk, Kultur und Tourismus, Kultur und Geschichte und eine ganz eigene Theaterform.

Durch die Verbindung von Kultur und den einzelnen Bereichen (Handwerk, Mode, Tourismus) entsteht ein Verständnis und eine Wertschätzung für einander und aufgrund des gemeinsamen Machens einer livegestreamten ImprotheaterShow entsteht eine Verbindung und gelebte Vernetzung. Die Shows sind für die Zuschauenden kostenfrei, um so vielen Menschen das Zuschauen zu ermöglichen und Orte Berlins auf eine eigene Art und Weise und gleichzeitig auch Kultur, in diesem Fall Improvisationstheater, zu erhalten und sichtbar zu machen.

Hier geht es zu www.klubbekanntschaften.de von Alexandra.

IdeengeberImprotheater "Liebesgrüße aus Berlin"
EinTopf für alle
  • Aktivierung
  • Kiezliebe

mog61 Miteinander ohne Grenzen e.V.

mog61 Miteinander ohne Grenzen e.V.

mog61 Miteinander ohne Gren­­zen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der den sozialen und kulturellen Zusammenhalt in Kreuzberg 61 und darüber hinaus stärken und beleben will. Mit der Aktion „EinTopf für alle" kochen sie warme Mahlzeiten für obdachlose Menschen. Dabei verbindet der Verein zur Aktivierung der Ehrenamtlichen digitale wie analoge Wege.

Gekocht wird alle zwei Tage unter Einhaltung der Corona-Regeln im Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße. Den Eintopf haben wir zunächst auf der Straße und in der Passionskirche am Marheinekeplatz verteilt, inzwischen versorgen wir auch eine Notübernachtung der Berliner Stadtmission regelmäßig mit Essen sowie obdachlose Menschen am Hermannplatz und am Südstern. Wir verstehen „EinTopf für alle“ als konkrete Hilfe für Menschen, denen es in der Gesellschaft am schlechtesten geht. Wir wollen damit aber auch ein Signal setzen, dass unser Kiez zusammenhält: Niemand ist allein! Gleichzeitig wächst durch das gemeinsame Kochen der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe und es ergeben sich viele neue Kontakte.

Um engagierte freiwillige Helferinnen und Helfer zu gewinnen, kombinierten wir digitale und analoge Wege. Wir warben auf unserer Webseite mog61.de für die Aktion, in den sozialen Medien, auf lokalen Plattformen wie Nebenan.de sowie in Chat- Diensten wie WhatsApp, Signal, Telegramm. Wir stellten „EinTopf für alle“ auf einem wichtigen Kiez-Blog vor, nutzten aber auch bestehende Kontakte zum Nachbarschaftshaus, zu Kirchengemeinden, sozialen Initiativen und innerhalb des privaten Freundeskreises. Das Echo war überwältigend: Innerhalb kürzester Zeit ist eine starke Truppe entstanden mit verschiedenen Teams für Einkaufen, Gemüse-Schnippeln, professionelles Kochen, Ausliefern und Verteilen

Menschen aus Berlin kochen für obdachlose Menschen in Berlin unter Beteiligung von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aus Berlin wie Nachbarschaftshaus, Kirchengemeinde, Stadtmission. Unser Verein "mog61 Miteinander ohne Grenzen" hat seinen Sitz in Berlin und ist dort gemeinnützig anerkannt.

Zur Website von mog61 geht es hier.

IdeengeberEinTopf für alle
ImpactCrew stärkt mit Barcamps junges Engagement
  • Vernetzung
  • Verantwortung

oskar I freiwilligenagentur lichtenberg

oskar I freiwilligenagentur lichtenberg

Das Berlin ImpactCamp ist ein digitales BarCamp für junge Menschen ab 15 Jahren. Die ImpactCrew setzt sich mit digitalen Barcamps für die Stärkung von jungem Engagement in Berlin ein.

Wir gestalten ein Barcamp für junge Engagierte. Junge Menschen bringen ihre Engagement-Themen mit und entwickeln sie mit anderen Interessierten weiter. So finden sich Interessierte für ein Thema zusammen und bringen es voran. Das hat in der analogen Welt unproblematisch funktioniert, doch dann hat uns Corona in die digitale Welt katapultiert. Wir haben uns davon nicht unterkriegen lassen und sind aus der analogen in die digitale Welt. Was ist daran innovativ? Barcamps waren bis dato nicht in der digitalen Welt verbreitet und schon gar nicht für die Zielgruppe junge Engagierte ab 15 Jahren. Wir sind Pioniere in der Gestaltung von Onlineformaten. 

Häufig wissen junge Menschen nicht wo sie sich für ihre Werte und Vorstellungen einsetzen können. Wir benennen bestehende Projekte und Einsatzstellen im gesamten Berliner Raum, wo sich junge Menschen einbringen können. Wir informieren also junge Menschen und eröffnen Zugänge zu freiwilligem Engagement entlang den Vorstellungen junger Menschen. Junge Engagierte selbst haben aber auch Vorstellungen und Ideen wie sie sich für ihre Werte einbringen wollen. Damit sie diese Ideen eigenverantwortlich und selbstwirksam angehen können, dafür bringen wir sie auch in unserem digitalen Barcamp zusammen. Sie erhalten wesentliche Informationen zu Finanzierung und Projektmanagement wo sinnvoll und nötig.

Wir sind ein Zusammenschluss aus fünf Berliner Freiwilligenagenturen (Treptow-Köpenick​, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg​, Tempelhof-Schöneberg​, Charlottenburg-Wilmersdorf​). Für die Stärkung von jungem Engagement in und für Berlin haben wir uns zur ImpactCrew zusammengeschlossen.

Zur Website des ImpactCamps geht es hier.

IdeengeberImpactCrew stärkt mit Barcamps junges Engagement
Digitales Abstimmungstool
  • Mitarbeit
  • Klima- und Umweltschutz

one for the planet e.V.

one for the planet e.V.

Hinter one for the planet stehen Menschen, die etwas verändern wollen. Sie setzten sich gegen den Klimawandel und für Umweltschutz ein. Und das tun sie ehrenamtlich. Mit einem digitalen Abstimmungstool erreichen sie ihre Community und entscheiden gemeinsam, für was sie sich als einsetzen wollen.

Wir sammeln von unseren Unterstützerinnen und Unterstützern jeweils nur 1€ im Monat, der zu 100% an nachhaltige Projekte geht. Jeden Monat entscheiden dann immer alle gemeinsam digital und basisdemokratisch darüber, an welches Projekt das Geld ausgeschüttet wird. Die Abstimmung läuft über ein digitales Tool auf unserer Webseite, geht schnell, ist sehr einfach und macht Spaß! Wir wollen uns nicht nur mit vielen Menschen gemeinsam für Klima- und Umweltschutz einsetzen, sondern auch gemeinsam entscheiden.

Wir haben nur diese eine Erde, sie ist unser einziges Zuhause. Darum müssen wir uns alle darum kümmern, dass sie uns und den nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Wir sehen die Verantwortung nicht alleine in der Politik – Verantwortung fängt bei uns selbst an. Wenn wir als Einzelne und als Gesellschaft zusammenhalten, können wir wirklich viel positiv verändern.

Unser Büro ist in Berlin, der Großteil unserer ehrenamtlich Engagierten kommt von hier. Wir fördern jedoch nicht nur in Berlin, sondern bundesweit nachhaltige Projekte und haben aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter in ganz Deutschland.

Zur Website von one for the planet e.V. geht es hier.

IdeengeberDigitales Abstimmungstool
digitale Tools für Schulgemeinschaft
  • Aktivierung
  • Schulgemeinschaft

Evangelischer Jugendhilfe Verein e.V.

Evangelischer Jugendhilfe Verein e.V.

Durch unser Engagement haben wir der gesamten Schulgemeinschaft Teilhabe ermöglicht. Unsere Präsenz hat die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den verschiedenen Mitgliedern der Schulgemeinschaft aufgezeigt, vorgelebt und ermöglicht. Somit haben wir auch Familien in schwierigen Situationen unterstützen können. Unser Ziel ist die Schüler und Familien zu „empowern“!

Unser Team der Schulsozialarbeit hat zum beginn des Lockdowns einen wöchentlichen Newsletter veröffentlicht, welcher über Edupage an die gesamte Schulgemeinschaft geschickt wird. Dieser ist Woche um Woche mit immer mehr tollen Beiträgen gewachsen. Mittlerweile haben wir ein Padlet erstellt auf welches die gesamte Schulgemeinschaft zugriff hat. Innovativ daran ist, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben auf digitalem Wege als Schulsozialarbeit präsent zu sein und zu bleiben. Viele Familien sind sehr dankbar, dass wir uns die Mühe machen neue Wege zu finden um im Kontakt zu bleiben oder um Kontakt aufzubauen. Hier geht es zum Padlet.

Durch unser Engagement ist uns die Vernetzung von den verschiedensten Mitgliedern der Schulgemeinschaft gelungen. Durch die wöchentliche Veröffentlichung des Newsletter und dem Padlet konnten wir vielen Familien in schwierigen Situationen helfen. Der Schulgemeinschaft wurde schnell klar, dass wir die Schulsozialarbeit, trotz Corona, da sind und da bleiben! Der Zusammenhalt der Schulgemeinschaft ist dadurch trotz keinem stattfindendem Unterricht bestehen geblieben und in manchen Bereichen sogar stärker geworden. Wir wurden unteranderem auch zu Vermittlern zwischen verzweifelten Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und konnten viele Jugendliche dabei unterstützen ihre Heimaufgaben zu bewältigen und ihren Tag zu strukturieren.

Da wir eine Integrierte Sekundarschule in Berlin sind hat unser Engagement einen großen Bezug zu Berlin. Unsere Angebote finden im Berliner Sozialraum statt. Wir erhoffen uns durch unsere engagierte Arbeit Jugendliche und Eltern zu stützen und zu unterstützen.  Wie wir tag täglich merken, gibt es einen großen Bedarf an sozialer Unterstützung. Oftmals können die Lehrerinnen  und Lehrern diesen Bedarf nicht decken und wissen auch nicht wie. Deshalb wollen wir durch unsere Arbeit zeigen wie wichtig die Schulsozialarbeit für Sekundarschulen in Berlin ist. Wir erhoffen uns, dass immer mehr Schulen in Berlin Fördermöglichkeiten Für dies so wichtige Arbeit kriegen und das sie ein fester Bestandteil jeder Schule wird.

Zur Website des Ev. Jugendhilfe Verein e.V. geht es hier.

Ideengeberdigitale Tools für Schulgemeinschaft
24/7 Telefon-Dolmetsch-Hotline
  • Mitarbeit
  • Diversität

Triaphon gGmbH

Triaphon gGmbH

Das Herzstück von Triaphon ist unsere große Community von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern, die mit viel Engagement in Notsituationen für andere dolmetschen.

Durch gut organisiertes, flexibles Schichtsystem bieten wir unseren Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern die Gelegenheit ein unkompliziertes und jederzeit mögliches Mitmachen. Über einen eigenen Account  auf der Triaphon-Homepage melden sich die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler entsprechend eigener Kapazitäten zum Dolmetschen an und ab. Unsere internetbasierte 24/7 Telefon-Dolmetsch-Hotline verbindet direkt Klinikpersonal mit Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern in Bereitschaft und ermöglicht so eine Behandlung auf Augenhöhe für Patienten mit Migrations- oder Fluchthintergrund auf Knopfdruck und rund um die Uhr. Um eine möglichst hohe Qualität in der Sprachmittlung zu gewehrleisten, bieten wir unseren Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern darüber hinaus verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen an. Dies trägt zu einer höheren Einsatzbereitschaft bei. Sie fühlen sich gut betreut und wertgeschätzt. 

Unsere Sprachmittlerinnen und Sprachmittler haben bereits seit 2017 mittlerweile in 8 Sprachen 13.000 Mal in medizinischen Notsituationen dabei geholfen, Sprachbarrieren zu überwinden, Menschen mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft eine Stimme gegeben und Chancengleichheit in der medizinischen Versorgung ermöglicht. Triaphon zeigt nicht nur die Vielfalt in unserer Gesellschaft auf, »Triaphon ist gelebte Zivilgesellschaft«, sagt Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin. Die Community aus Sprachmittlerinnen und Sprachmittler ist sehr divers. Menschen mit breiten Altersstruktur, unterschiedlichen Berufen und Kultur- und Religionshintergründen machen sie aus, außerdem sind 80% davon Frauen.

Zur Betreuung der Sprachmittlerinnen  und Sprachmitteler setzt Triaphon sog. Sprachmentorinnen und Sprachmentoren ein. Die Sprachmentorinnen und Sprachmentoren übernehmen die ehrenamtliche Unterstützung der Sprachgruppen. Hierzu gehört insbesondere: die Durchführung und Vorbereitung von Übungsanrufen, Unterstützung bei der Akquise neuer Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, sprachliche Einschätzung neuer Sprachmittlerinnen und Sprachmittler, Pflege und Aktualisierung der Vokabellisten. Sie sind direkte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Sprachmittlerinnen und Sprachmittler bei Problemen und Fragen.

Gerade in großen Ballungsräumen treffen verschiedene Sprachen aufeinander, knapp 22% unserer medizinischen Kunden befinden sich in Berlin. Unser Firmensitz, die Pilotklinik sowie die meisten Sprachmittlerinnen und Sprachmittler sind hier ebenfalls ansässig.

Zur Website von Triaphon geht es hier.

Ideengeber24/7 Telefon-Dolmetsch-Hotline
Lernferien für armutsgefährdete Grundschulkinder
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

gemeinnützige CLIMB GmbH

gemeinnützige CLIMB GmbH

Bei climb können junge Erwachsene sich für armutsgefährdete Grundschulkinder stark machen.

Zwei Wochen lang lernen junge Erwachsene mit und von den Kindern: Lernzeiten in Mathe und Deutsch, Projekte (z. B. Forschen, Sport & Ernährung oder Traumberufe) und Ausflüge. Innovativ ist daran die praktische und theoretische Vorbereitung, die dezentral erfolgt: Vor und nach den zwei Wochen können sich die Ehrenamtlichen online auf ihren Einsatz vorbereiten und das Team kennenlernen. Sie können kostenlose climb-Workshops zu Themen wie Growth Mindset, Demokratieförderung und Diversität besuchen. Und danach mit einem anderen Blick zurück in ihren Alltag als Studierende*r, Azubi oder junge*r Berufseinsteiger*in gehen. 

In einer Welt, die Hass und Unsicherheit schürt, stärken wir junge Menschen für mutige Lebenswege. Viele von ihnen sind nach dem Schulabschluss orientierungslos. Sie versuchen, sich im Studium oder in der Ausbildung zurechtzufinden, ohne ihre Stärken wirklich zu kennen. Bei climb können sie herausfinden, was sie wirklich gut können – indem sie sich für armutsgefährdete Grundschulkinder engagieren. Denn diese starten mit ungleichen Chancen ins Leben und brauchen besondere Förderung – in der Schulzeit und in den Ferien. Junge Menschen, die wissen, was sie gut können, können Herausforderungen gemeinsam anpacken, Chancen geben und Chancen nutzen.

Und endlich gibt es climb auch in Berlin! 2021 werden wir hier die ersten climb-Lernferien durchführen, im Märkischen Viertel. Berlin ist bunt, climb ist es auch, Kinder sowieso. Passt!

Zur Website von climb geht es hier.

IdeengeberLernferien für armutsgefährdete Grundschulkinder
mit "Kirche zu Gast bei..." Menschen digital vernetzen
  • Vernetzung
  • Kiezliebe

Pfarrei Hl. Christophorus Barnim im Erzbistum Berlin

Pfarrei Hl. Christophorus Barnim im Erzbistum Berlin

Das digitale Gesprächsformat "Kirche zu Gast bei..." vernetzt Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen, Motiven und Verankerungen aus unterschiedlichen Kiezen, die nur selten zusammenkommen.

In unserem digitalen Format "Kirche zu Gast bei..." treffen sich Ehrenamtliche der kath. Pfarrei Hl. Christophorus (Pankower Norden/Landkreis Barnim) und nicht kirchliche gesellschaftliche Akteurinnen und Akteuren aus der Kommune /dem Kiez  mit Impulsgeberinnen und Impulsgebern, die für den das nachbarschaftliche Zusammenwachsen von Berlin und Brandenburg bedeutsam sind. Zusammen mit nicht kirchlichen Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern kommt es zum Austausch über aktuelle, die Grenzen der Bundesländer überschreitende Herausforderungen der Region, z.B. zu Fragen der Begrüßung und Integration von neu zuziehende Familien, Einsamkeit, Hilfestrukturen für wohnungslose Frauen am Stadtrand. Ziel ist es, im gegenseitigen Austausch nach zivilgesellschaftlich getragenen Lösungen zu suchen, die sich nicht an Zuständigkeiten innerhalb von Ländergrenzen festmachen. 

Das digitale Gesprächsformat "Kirche zu Gast bei..." vernetzt Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen, Motiven und Verankerungen aus unterschiedlichen Kiezen, die nur selten zusammenkommen, z.B. weil Ländergrenzen eine Rolle spielen: Im Gespräch am 09.03.2021 sprachen unsere Nachbarschaftslostinnen und Nachbarschaftslotsen aus Karow, die wohnungslose Frauen und ihre Kinder im Kiez integrieren, weitere Ehrenamtliche , Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Kreisen mit Bürgermeister Maximilian Wonke aus Panketal u.a. zu der im Gespräch aufkommenden Frage, wie man Familien, die in die Region Buch-Panketal ziehen, in einem Ritual begrüßen kann. Alle Akteur*innen in ihren Organisationen bisher einzeln darüber nachdachten. Ziel ist es, jetzt über Ländergrenzen hinweg an der Idee weiter zu basteln.

Berlin ist reich an Trägern und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren mit vielen tollen Projekten, die im Gespräch mit den zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren aus Brandenburg dazu beitragen können, gemeinsam Grenzen zu überwinden.

Zur Website der Pfarrei Hl. Christophorus Barnim geht es hier.

Ideengebermit "Kirche zu Gast bei..." Menschen digital vernetzen
Frauen-Empowerment
  • Aktivierung
  • Frauenpower

Unternehmerinnen plus e.V.

Unternehmerinnen plus e.V.

Erfolgreiche Power Frauen haben in der Power-Frauen-Online-Woche in den Kategorien Beruf & Qualifikation, Persönlichkeit & Entwicklung, Körper & Geist und Familie & Beruf eine Vielfalt an Mini-Workshops, Vorträgen und Diskussionen angeboten.

Die Power-Frauen-Online-Woche ist von Frauen für Frauen gemacht. Daran innovativ ist, dass über 20 Frauen ihr Angebot online und kostenlos zur Verfügung stellten, um so andere Frauen zu stärken.

In der Power-Frauen-Online-Woche begegneten sich Expertinnen, Unternehmerinnen, Mütter, Suchende, Visionärinnen und Performerinnen. Gemeinsam erkundeten wir, was in jeder einzelnen Frau steckt, entdeckten das eigene Potenzial , nutzten und entfalteten die weibliche Kraft noch mehr. Die Angebote waren alle kostenfrei.

Die Power Frauen Online Woche war eine Initiative des Unternehmerinnen plus e.V., der seinen Sitz in Berlin-Pankow hat.

Wir sind ein Netzwerk von Unternehmerinnen aus verschiedenen Branchen. Wenn auch der Fokus auf Pankow liegt, fühlen sich bei uns Unternehmerinnen aus der ganzen Stadt wohl – von Lichtenberg bis Spandau. Nach dem Motto „Unser Können ist Ihr Plus“ leben wir den Vernetzungsgedanken sowohl im gegenseitigen Austausch im Rahmen von Veranstaltungen und gemeinsamen Projekten als auch für unsere Kunden. 

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IdeengeberFrauen-Empowerment
analoge & digitale Bildungsangebote
  • Mitarbeit
  • Bildung

PJB Dare2Care gUG

PJB Dare2Care gUG

Dare2Care entwickelt Bildungsformate, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken. Mit Workshops an Schulen & Unis sowie digitalen Bildungsformaten befähigen wir die junge Generation im Umgang mit den gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen des Alltags und unserer Zukunft.

Das 21. Jahrhundert ist gezeichnet von komplexen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung. Diese rasante Entwicklungen überfordern sowohl die Gesellschaft, als auch Individuen. Unser Bildungssystem kann diese Entwicklungen nicht ausreichend aufgreifen. Wir können die junge Generation nicht vor den Herausforderungen der Zukunft schützen. Aber wir können ihnen die Fähigkeiten vermitteln, diese selbstwirksam zu bewältigen. Deshalb entwickelt Dare2Care Bildungsformate, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken. Mit Workshops an Schulen & Unis sowie digitalen Bildungsformaten befähigen wir die junge Generation im Umgang mit den gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen des Alltags und unserer Zukunft.

Dare2Care bietet flexible Engagementmöglichkeiten: Lokal vor Ort in Berlin an Universitäten & Schulen, sowie digital remote. Dare2Care bietet flexible Engagementmöglichkeiten: Lokal vor Ort in Berlin an Universitäten & Schulen, sowie digital remote. So ermöglichen wir jede*m, sich individuell nach persönlichen Interessen und Möglichkeiten einzubringen: Sei es als sporadisches Engagement von Zeit zu Zeit im Rahmen eines unserer Schulworkshops oder als festes Mitglied eines unserer ehrenamtlichen Teams mit unterschiedlich hohem Zeiteinsatz. Indem unsere Aktivitäten in eine Vielzahl an Projekten mit selbstständigen Teams aufgeteilt sind, sind sowohl kleinere Gelegenheitstätigkeiten als auch kontinuierliches Engagement möglich – schon vor Corona sogar mit Teammitgliedern aus ganz Europa, die sich zum Teil nur digital kennen.

Dare2Care sitzt in Berlin, ebenso ein Großteil unseres Teams. Unsere Schulworkshops in Berlin führen wir insbesondere für sozioökonomisch benachteiligte junge Menschen durch.

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Ideengeberanaloge & digitale Bildungsangebote
Stadtraum Berlin neu entdecken
  • Aktivierung
  • Kiezliebe

Lutz Röhrig mit zeit-fuer-berlin.de

Lutz Röhrig mit zeit-fuer-berlin.de

zeit-fuer-berlin.de stellt die Vielfalt des städtischen Raumes dar, in dem man sich tagtäglich begegnet.

zeit-fuer-berlin.de möchte die Menschen für den Stadtraum, in dem sie leben, in einer nicht gekannten Vielfalt und Form interessieren, sie zum Nachdenken und zur Diskussion über ihr Umfeld bewegen. Daher teile ich meine Berichte zugleich auch in den großen, der Stadt, ihren Kiezen und ihrer Geschichte zugewandten Facebook-Gruppen, um hier ein möglichst breites Publikum zu erreichen und für Themen wie Denkmalschutz, den Geschäften in unseren Straßen und den dahinterstehenden Menschen zu interessieren. Dass dies gelingt und hier Menschen miteinander agieren, die sonst kaum in einem Bezug zueinander gestanden hätten, dies zeigt u. a. die Zahl der Abonnenten meines Newsletters.

Die ehrenamtlich von mir betriebene Seite zeigt offen und innovativ ohne die übliche Verengung auf einzelne Themen, was es an alten Ladengeschäften, Cafés, Sakralbauten oder Zeithistorischem zu entdecken gibt. Sie regt durch Teilen der Artikel in öffentlichen Foren wie Facebook zwanglos dazu an, sich für die dargestellten Inhalte zu interessieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen und mitzudiskutieren. Denn nur, wer sich mit seiner Umgebung und den Menschen in ihr identifiziert, wird sich für diese einsetzen und so Teil eines Ganzen werden und dieses als schützenswert begreifen.

Die Themen und Inhalte auf meiner Internetseite beschäftigen sich ausschließlich mit Berlin und dem Stadtraum als Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit seinem Umfeld.

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Social Media Kampagne für freiwilliges Engagement
  • Aktivierung
  • Verantwortung

STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick

STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick

Die STERNENFISCHER machen die Vielfalt von freiwilligem Engagement sichtbar und zeigen somit, dass es für jede und jeden das passende Engagement gibt.

Wir posten wöchentlich ein aktuelles Engagementangebot auf unseren Social-Media-Kanälen. Hierzu veröffentlichen wir ein Foto, auf dem sofort wichtige Details des Engagements sichtbar sind und verlinken passende Hashtags (siehe Instagram: @sternenfischer_engagiert). Auf diese Weise haben wir schon viele Freiwillige in freiwilliges Engagement vermitteln können und konnten auch für ganz besondere Engagement-Bereiche mit spezifischen Kenntnissen und Interessen Freiwillige finden.

Alle Engagementmöglichkeiten, die wir vorstellen, finden in Berlin, insb. in Treptow-Köpenick, statt. Hierfür arbeiten wir mit Projekten, Einrichtungen u. Initiativen zusammen, die in Treptow-Köpenick oder Berlinweit aktiv sind.

Zur Website vom STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick geht es hier.

IdeengeberSocial Media Kampagne für freiwilliges Engagement
Michaela & ihr Netzwerk "Helfendes Auge"
  • Mitarbeit
  • Verantwortung

Helfendes Auge

Helfendes Auge

Michaela bringt Freiwillige mit Familien, die Hilfe benötigen, zusammen. Allen voran geht's um Schulkinder, die beim digitalen Lernen "durchs Raster fallen".

Ich habe ein Netzwerk gegründet, welches freiwillige Helferinnen und Helfer mit Familien zusammenbringt, deren Schulkinder Unterstützung brauchen. Über die unten angegebene Mailadresse können sich Helferinnen und Helfer bzw. Familien an mich wenden. Ich verpartnere die beiden Seiten miteinander. Die Zielgruppe an Helferinnen und Helfer ist offen gehalten - dies können Studentinnen und Studenten, Rentnerinnen und Rentner oder aber grundsätzlich Menschen sein, die die Kapazitäten besitzen, Kindern ein- bis zweimal pro Woche per Videokonferenz zu helfen. Das Engagement ist weder an zeitliche noch an inhaltliche Vorgaben gekoppelt, so dass es sehr niedrigschwellig ist. Aus meinem Beruf als Lehrerin weiß ich, dass es gerade ungemein viele Kinder gibt, die Hilfe benötigen.  

Ich verpartnere Freiwillige mit Familien, die Hilfe benötigen. Das Engagement ist ehrenamtlich. Dadurch werden zeitliche Ressourcen, die zurzeit ungenutzt bleiben, für das Gemeinwohl - dem Wohl von Familien und Kindern - eingesetzt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht m.E. auch dann, wenn ich z.B. als Familie erfahre, dass ich nicht allein bin, sondern dass es Menschen gibt, die meine Probleme ernstnehmen und mich nicht allein lassen damit. Zum anderen möchte ich den HelferInnen die Möglichkeit geben, in dieser Krise schnell und einfach aktiv werden zu können und nicht untätig zu bleiben. Diese Ziele verfolge ich mit meinem Projekt.  

Ich agiere innerhalb Berlins, weil hier - wie überall auf der Welt - Kinder beim digitalen Lernen "durchs Raster fallen". Allerdings kann mein Netzwerk auch von Menschen außerhalb Berlins genutzt werden, da es sich um eine digitale Hilfestellung handelt. 

Tretet in Kontakt mit Michaela: E-Mail

IdeengeberMichaela & ihr Netzwerk "Helfendes Auge"