Einblicke

24.03.2021

Ute: Nur zuzusehen, sich aufzuregen und nichts zu tun, war noch nie mein Ding

25 Jahre lang schon arbeitet Ute bei einer Veranstaltungsagentur. Dann kam Corona. Veranstaltungen wurden gestrichen. Aber nichts tun ist nicht ihr Ding und so hat sie sich kurzerhand entschlossen, als ehrenamtliche Helferin im Impfzentrum Messe, das vom Malteser Hilfsdienst betrieben wird, mit anzupacken.

© Malteser Berlin

Mein Name ist Ute und ich arbeite als Geschäftsführerin einer Veranstaltungsagentur in Berlin. Seit nunmehr 25 Jahren organisiere ich Events in Berlin und Deutschland. Etwas, was in diesen Corona-Zeiten nur sehr begrenzt bis gar nicht möglich ist. Die Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft vor neue, sehr große Herausforderungen.

immer ein liebes Wort und ein Lächeln parat

Nur zuzusehen, sich aufzuregen und nichts zu tun, war noch nie mein Ding und so bewarb ich mich als ehrenamtliche Helferin im Impfzentrum Messe, das vom Malteser Hilfsdienst betrieben wird. Die Gesundheit und das Leben so vieler Menschen ist gefährdet und ein Weg zum Schutz ist die Impfung. Wir Ehrenamtlichen unterstützen draußen die ankommenden Impfgäste, begleiten sie bis zum Eingang und verabschieden sie nach dem Impfen. Und haben immer ein liebes Wort und, vor allen Dingen, ein Lächeln parat.

„Dieses Engagement bedeutet mir sehr viel. Nicht nur ich helfe anderen Menschen, auch sie
helfen mir.“

Ute

Weil Nähe zählt, ist das Motto der Malteser und im Impfzentrum wird es gelebt. Teamgeist und Empathie ist das, was im Impfzentrum Messe jeden Tag auf Neue praktiziert wird. Auch aus diesem Grund bin ich vor einigen Wochen Mitglied bei den Maltesern geworden. Dieses Engagement bedeutet mir sehr viel. Nicht nur ich helfe anderen Menschen, auch sie helfen mir. Mit Ihrem Lächeln, Ihrer Freude, im Impfzentrum zu sein und mit den kurzen Geschichten, die erzählt werden.

"Wir alle erfahren hautnah, dass Nächstenliebe etwas ist, was anderen viel geben kann"

Teil eines Teams zu sein, dass in diesen Zeiten gemeinsam etwas Gutes tut, ist schön und gibt den Alltag einen Sinn, der über das Alltägliche hinaus geht. Wir alle erfahren hautnah, dass Nächstenliebe etwas ist, was anderen viel geben kann, man selber aber auch davon beseelt wird. Wir hoffen alle, dass diese Pandemie irgendwann vorbei oder zumindest doch beherrschbar sein wird und wir weiter in unseren Berufen arbeiten können. Aber eines ist sicher. Bei den Maltesern werde ich Mitglied bleiben und wer weiß, welche ehrenamtlichen Aufgaben noch auf mich zukommen können.

Malteser Berlin

Am 18. Januar 2021 haben die Malteser das von ihnen betriebene Impfzentrum auf dem Messegelände unter dem Funkturm eröffnet. Die Messehalle 21 ist das zweitgrößte nun eröffnete Impfzentrum in Berlin. Experten der Hilfsorganisationen haben die Helferinnen und Helfer in speziellen Trainings darin geschult, dass jeder einzelne Impfling mit der notwendigen Fürsorge betreut wird.

Malteser Berlin