Einblicke

24.03.2021

Grecia engagiert sich gleich in mehreren Projekten: Berliner Tafel, Bahnhofsmission, Held*in

Vor drei Jahren zog die engagierte Anwältin aus Puerto Rico nach Berlin, das sie nun ihr Zuhause nennt. Grecia liegen die Stadt, ihre Nachbarn und die Gemeinschaft am Herzen. Deshalb engagiert sie sich in verschiedenen Projekten und baut Brücken zwischen den Menschen. Eines der Projekte ist Held*In, bei dem es darum geht, Masken an Krankenhäuser, Kitas, NGO's und andere relevante Einrichtungen zu spenden.

© Grecia Maria Castro (Fotocredit: Christina Jochmann)

Mein Name ist Grecia Castro, ich bin eine Anwältin, die ursprünglich von einer kleinen Insel in der Karibik namens Puerto Rico stammt. Mein ganzes Leben lang habe ich Freude und Sinn darin gefunden, anderen auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Das habe ich von meinem Großvater und meinen Eltern gelernt. Sie waren immer fürsorglich und fanden Lösungen, um zu helfen. Als ich vor 3 Jahren nach Berlin gezogen bin, wusste ich, dass ich in der Stadt, die ich jetzt mein Zuhause nenne, helfen und etwas bewirken wollte. In den letzten Jahren habe ich mich ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen wie dem Kindness Project, der Berliner Tafel, dem TVB, der Bahnhofsmission und vielen anderen engagiert. Ich engagiere mich ehrenamtlich beim Kindness Project, wir sind im Grunde eine Gruppe von ganz normalen Menschen, die etwas Außergewöhnliches für unsere Stadt tun wollen (@kindnessproject_berlin).

„Einer hilft dem anderen! Es gibt so viele Menschen, die Teil der Lösung sein wollen.“

Grecia Maria Castro

Im letzten Jahr konnte ich eine soziale Innovationsbewegung namens Held*in mitinitiieren, die praktische Lösungen für die aktuelle COVID-19-Situation anbietet, einschließlich Maskenproduktion und Partnerschaftsentwicklung. Durch Held*in waren wir in der Lage, Masken an viele Krankenhäuser, Kitas, NGO's und andere relevante Einrichtungen zu spenden. Der Bedarf war da und wir wollten eine Lösung dafür finden. Ob es um das Nähen, das Zuschneiden von Stoff, das Sterilisieren oder die Suche nach Gummibändern ging, wir konnten eine ganze Gemeinschaft von Freiwilligen mobilisieren, die etwas für andere tun wollten. Das war das Beste daran, einen Weg für Menschen zu schaffen, sich gegenseitig zu helfen.

Brücken zwischen den Organisationen bauen

Meine Rolle innerhalb dieser und anderer Projekte ist es, Brücken zwischen verschiedenen Organisationen zu bauen und Ideen zu präsentieren, wie sie zusammenarbeiten könnten! Einer hilft dem anderen! Es gibt so viele Menschen, die Teil der Lösung sein wollen und die Relevanz zurückbringen wollen, und so viele Möglichkeiten dafür zu sehen, inspiriert mich, andere jeden Tag zu motivieren. Ich setze mich dafür ein, Brücken zu bauen und andere mitzunehmen. Mir liegen die Stadt, die Nachbarn und die Gemeinschaft wirklich am Herzen. Deshalb möchte ich eine Plattform ermöglichen, auf der Menschen nicht nur lernen, Projekte & Unternehmen zu managen, sondern konkrete Lösungen mitbringen. Schließlich sollte jede Heldenorganisation einen Sidekick haben (@get.robin).

© Grecia Maria Castro (Fotocredit: Svenja Krüger)
Jasper Keßler & Grecia Maria Castro - Co-Initiatoren von "Held*in"

Kindness Project: Held*in

"Echte Helden tragen keine Umhänge. Sie tragen Masken." Damit sensibilisiert Held*in fürs Maskenspenden, um medizinische und soziale Einrichtungen und Kitas mit hochwertigen, wieder-verwertbare Masken zu unterstützen. Wer auch Held*in sein will oder mehr Infos zum Projekt erfahren will, findet hier weitere Infos.

Held*in