Klimaschutz & Umwelt

Klimaschutz als gesellschaftliches Querschnittsthema

Das Aktionsfeld Klimaschutz und Umwelt zeigt die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements für den Klimaschutz in der Hauptstadt auf, möchte das Engagement in allen gesellschaftlichen Handlungsbereichen stärken sowie die Vernetzung zwischen den Engagierten ausbauen.  

Die Konsequenzen der Erderhitzung sind weltweit bereits spürbar. Der Meeresspiegel steigt stärker denn je. Unwetter und Starkregenereignisse setzen Landstriche, Gemeinden und Städte unter Wasser. Trockenperioden werden immer länger und lassen landwirtschaftliche Erträge einbrechen. Waldbrände und Borkenkäfer schädigen und vernichten Wälder und extreme Hitzetage machen besonders älteren Menschen extrem zu schaffen.  Die Erderhitzung zu stoppen, ist die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. 

 

BUND Bootsdemo zum Klimastreik am 19.3.2021 an der Oberbaumbrücke © Stefan Müller
BUND Bootsdemo zum Klimastreik am 19.3.2021 an der Oberbaumbrücke

Als Hauptverursacher der Klimakrise – aber auch als Wegbereiter zu einer klimafreundlichen Lebensweise – stehen die Industrieländer und damit auch Deutschland in einer besonderen Verantwortung.  Für den Umwelt- und Klimaschutz ist das ehrenamtliche Engagement seit je her unverzichtbar. Prominentestes aktuelles Beispiel sind die Schülerinnen und Schüler der Fridays for Future, die mit ihrem Protest die öffentliche Diskussion und Berichterstattung zur Klimakrise angefeuert und das Thema hoch oben auf die politische Agenda gesetzt haben. 

Auch schon vor Fridays for Future haben sich viele tausende Menschen in Deutschland – egal ob jung oder alt – mit Erfolg für den Schutz der Umwelt und des Klimas eingesetzt. Sei es für den Atomausstieg, gegen das Waldsterben oder beim wichtigen Klimaschutzabkommen von Paris. Dies zeigt die Einflusskraft von ehrenamtlichem Engagement. Es zeigt aber auch, dass Engagement Mitbestimmung ermöglicht und damit einen wichtigen Teil einer demokratischen Gesellschaft darstellt. Bundesweit agieren Gruppen und Vereine, die direkt in ihrer Region die Themen anpacken, die dort wichtig sind. Und auch einzelne Personen engagieren sich vor Ort. Täglich tauchen neue Initiativen und Projekte auf – oft mit ganz neuen Ideen und Lösungsansätzen im Gepäck. 

Mit dem Aktionsfeld sollen diverse Akteurinnen und Akteure miteinander ins Gespräch kommen. Was braucht es beispielsweise, um spontanes Engagement auf Dauer zu stellen? Welche Unterstützung benötigen die Menschen, um sich langfristig zu engagieren? Und auch umgekehrt: Was können andere Ehrenamtsfelder von dieser Art des “spontanen” Engagements lernen? 

Erfolgreicher Klimaschutz erfordert Umstellungen in zahlreichen Lebens- und Gesellschaftsbereichen. Sei dies im Bereich Mobilität, Landwirtschaft und Ernährung, Produktion und Konsum von Gütern, Energieerzeugung und vielem mehr. Klimaschutz ist ein gesellschaftliches Querschnittsthema.  

Für das Aktionsfeld Klimaschutz und Umwelt ist der Hauptumsetzungspartner der BUND e.V. 

Start des Aktionsfeldes ist der 1. Mai 2021.

Partner

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

Der BUND-Landesverband Berlin hat derzeit ca. 15.000 Mitglieder, Förderer und Spender*innen. Viele BUND-Gruppen und die BUNDjugend, die eigenverantwortliche Jugendorganisation im BUND, arbeiten an verschiedenen Themen, wie der klimagerechten Stadt, dem Schutz einzelner Biotope und Gewässer, der Parkpflege, einer umweltverträglichen Mobilitätsplanung oder einer umweltgerechten Abfallwirtschaft. In diesen Gruppen engagieren sich Menschen aller Alters- und Berufsgruppen: Schüler, Studenten, Auszubildende, Angestellte, Selbstständige, Rentner. Sie alle nutzen ihre Freizeit, um sich für den Umwelt- und Naturschutz in Berlin einzusetzen. 
 
Dem ehrenamtlichen Engagement zur Seite stehen die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der BUND-Landesgeschäftsstelle. Sie helfen bei der Organisation von Kampagnen und Aktionen, verwalten die Mitgliedsbeiträge und Spenden, werten die tägliche Berichterstattung in den Medien aus und unterstützen durch eine professionelle Pressearbeit. 

Kontakt:

Landesverband Berlin

Marc Schwingel, Referat Klimaschutz / Projektleitung „Berliner Klimatag“ 

Tel: +49 30 787 900-52  Email: schwingel@remove-this.bund-berlin.de 

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